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Hypo Salzburg im Halbjahr mit weiterem Vorsteuergewinneinbruch

Die Hypo Salzburg erlitt erneut einen Gewinneinbruch: Von 5,69 auf 2,036 Millionen Euro vor Steuern.

Die Salzburger Landes-Hypothekenbank hat im ersten Halbjahr 2011 abermals einen Einbruch im Vorsteuergewinn verbucht. Grund dafür waren weitere Abschreibungen von Finanzinstrumenten und Derivaten auf den Marktwert, womit das "Sonstige Finanzergebnis" mit 7,18 Mio. Euro im Minus war. Damit sank der Konzern-Periodenüberschuss vor Steuern von 5,69 auf 2,036 Mio. Euro im heurigen ersten Halbjahr. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2009 hatte der Vorsteuergewinn bei 18,6 Mio. Euro gelegen.

Unterm Strich (nach Steuern) weist die Bank für das erste Halbjahr allerdings einen Konzern-Periodenüberschuss von 10,57 Mio. Euro (Vorjahr: 7,33 Mio. Euro). Denn die Bank konnte zum Halbjahresstichtag einen Steuerertrag von mehr als 8 Mio. Euro verbuchen.

Wie aus der Hypo auf APA-Anfrage verlautete, fiel dieser Steuerertrag an, weil die von der Mutter (Raiffeisenlandesbank Oberösterreich) im Jahr 2008 abgegebene Haftungserklärung (über ursprünglich 76 Mio. Euro) eingelöst wurde. Die Hypo habe die Haftung in Anspruch genommen. Im ersten Halbjahr 2011 wurden davon 28 Mio. Euro eingelöst, damit war die Haftung zum Stichtag Ende Juni 2011 mit einem Betrag von 26,8 (Vorjahr: 65,9 Mio. Euro) ausgenutzt.

Wie die Hypo am Donnerstag zum Halbjahresbericht weiter mitteilte, ist der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge um 13,8 Prozent auf 22,9 Mio. Euro angestiegen. Die Kreditrisikovorsorge selbst konnte von 3,9 auf 2,2 Mio. Euro gesenkt werden. Der Provisionsüberschuss stieg um 3,5 Prozent, während das Handelsergebnis leicht sank.

Die Bilanzsumme belief sich auf rund 5,2 Mrd. Euro.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 18.07.2019 um 01:06 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/hypo-salzburg-im-halbjahr-mit-weiterem-vorsteuergewinneinbruch-59250571

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