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In Österreich gesuchter Juwelierräuber in Serbien angeschossen

Der von der österreichischen Polizei per internationalem Haftbefehl gesuchte Serbe Nikola B. (23) ist Anfang März bei einer Schießerei in der zentralserbischen Stadt Cacak verletzt worden. Juwelierräuber Nikola B. und seinem Komplizen Mihajlo M. (29) wird unter anderem vorgeworfen, an zwei Überfällen auf Juweliere in der Stadt Salzburg beteiligt gewesen zu sein.

Nikola B. und sein Komplize Mihajlo M. werden der "Cacak-Connection" zugeordnet. Sie sollen an den Überfällen auf die Juweliere "Karner" in Salzburg (24. Jänner 2011), "Kornmesser" in der Wiener Innenstadt (18. Jänner 2012), "Haasmann" in Salzburg (1. Februar 2012) und "Thurzu" in Wien-Neubau (3. Feburar 2012) beteiligt gewesen sein.

Streit um Beute eskaliert

Nach Angaben der serbischen Tageszeitung "Blic" dürfte zwischen Nikola B. und einem gewissen Stanko R. am 7. März ein Streit um die Aufteilung der Beute von früheren Raubzügen und Diebstählen eskaliert sein. Stanko R. zückte daraufhin eine Waffe und schoss auf Nikola B., der leichte Blessuren erlitt. Stanko R. wurde zwei Tage nach der Tat in U-Haft genommen. Beiden Männer gelten als polizeibekannt.

Juwelierräuber wird nicht ausgeliefert

Gegen Nikola B. liegt ein internationaler Haftbefehl vor. Die Chance auf eine Auslieferung sind aber gering. Serbien liefert - wie Österreich - eigene Staatsbürger nicht an andere Staaten aus. Für Nikola B. könnten erst die Handschellen klicken, wenn er wieder nach Österreich einreist - solange heißt es für die österreichischen Ermittler abwarten. Die "Cacak-Connection" hat ihren Namen daher, weil die beiden verdächtigen Juwelierräuber Nikola B. und Mihajlo M. aus der zentralserbischen Stadt Cacak stammen. Es handelt sich um die achtgrößte Stadt Serbiens, sie liegt etwa 100 Kilometer südlich von Belgrad. (APA)

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(Quelle: S24)

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