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Info-Sperre: Laut Salzburger Polizei-Pressechef "keine Änderungen"

Laut Michael Rausch bleibt die Pressearbeit der Salzburger Polizei beim Alten. Neumayr/Archiv
Laut Michael Rausch bleibt die Pressearbeit der Salzburger Polizei beim Alten.

Nach einem E-Mail aus dem Innenministerium (BMI), das eine kolportierte Info-Sperre für kritische Medien anregt, sieht der Salzburger Polizei-Pressesprecher Michael Rausch "keine Änderungen" in Bezug auf die tägliche Arbeit seiner Abteilung.

"Viel Aufregung um wenig", verortet Polizei-Pressesprecher Michael Rausch bei der aktuellen Diskussion um ein E-Mail aus dem Innenministerium, das Kritiker als eine Art Anleitung zur Arbeit der jeweiligen Landespressestellen sehen. Am Dienstag gab Rausch im Gespräch mit SALZBURG24 an, dass es keine Änderungen in der täglichen Pressearbeit gebe.

Rausch sieht "sehr gute Zusammenarbeit"

"Weder hinsichtlich dem Umgang mit den Medien an sich, noch bezüglich anderer Formen der Öffentlichkeitsarbeit – wie etwa Presseaussendungen – gibt es Änderungen. Seit Jahren wird bei uns die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit transparent, sachlich und informativ gestaltet", so der Leiter der Salzburger Polizei-Pressestelle. In Salzburg sieht Rausch eine "sehr gute Zusammenarbeit mit den Medien".

Nennung der Nationalitäten bereits Usus

Auch die Nennung der Nationalitäten von Täter und Opfer werde in Salzburg nicht mehr als früher in den Vordergrund gestellt, wie im Schreiben des BMI etwa angeregt wird. "Wir haben das bisher bereits weiterkommuniziert, das soll auch in Zukunft so gehandhabt werden", so Rausch weiter.

Info-Sperre: Bundesländer sehen "keine Anleitung"

Damit schließt sich Rausch seinen Kollegen aus anderen Bundesländern an. Die Kärntner Polizei etwa werde wegen der "Anregungen" aus dem Innenministerium ihre Informationspolitik nicht ändern. Die Pressetelle der Landspolizeidirektion Tirol sieht in dem Innenministeriums-E-Mail "keine Anleitung", gewisse Medien von Informationen auszuschließen, berichtet die APA am Dienstag. Auch für die Pressestelle der Landespolizeidirektion Wien stelle die Empfehlung aus dem Innenministerium "keine Änderung im täglichen Gebrauch der Medienarbeit dar".

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