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"Interne Postenbesetzung": NEOS kritisieren Hagenauer

Kritik wegen Stellenausschreibung für Amtsleiter im Magistrat Salzburg. Bilderbox
Kritik wegen Stellenausschreibung für Amtsleiter im Magistrat Salzburg.

Die Stadt Salzburg sucht ab 1. März 2018 einen neuen Amtsleiter für das Wohnungsamt. Das ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Doch die Stellenausschreibung im Amtsblatt stößt bei den NEOS auf gehörigen Unmut. Denn aufgrund der Anforderungen könne die Stelle nur intern besetzt werden. Was steckt dahinter?

„Bewerberinnen/Bewerber um diese Planstelle müssen ein abgeschlossenes Universitätsstudium aufweisen, in der Verwendungsgruppe A eingestuft sein und die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A erfolgreich abgeschlossen haben“, so lautet das Profil für den neuen Amtsleiter/die neue Amtsleiterin im Magistrat Salzburg.

2018-01-22-17_21_23-amtsblatt_1___2018-pdf Salzburg24
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 Huber: "Externe sind chancenlos"

Und genau das stößt Klubobmann Sebastian Huber von den NEOS in der Stadt Salzburg sauer auf: „Somit hat ein Außenstehender überhaupt nicht die Möglichkeit, sich auf die Stelle zu bewerben. Sprich: Ein junger Absolvent eines Sozialstudiums ist chancenlos“, kritisiert Huber die Stellenausschreibung. Betrachte man die Besetzungen von Leitungsfunktionen im Magistrat in der nahen Vergangenheit, so seien ausschließlich interne Bewerber berücksichtigt worden, so Huber gegenüber SALZBURG24. Jede Leitungsfunktion müsse öffentlich und transparent ausgeschrieben werden, damit alle Bürger die gleichen Chancen hätten, fordern die NEOS.

Hagenauer verteidigt Vorgehen bei Stellenausschreibung

Für die für Personal zuständige Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer (SPÖ) ist das kein Thema. „Wir haben die Stelle ganz bewusst intern ausgeschrieben, da wir unseren Mitarbeiten die Chance geben wollen, aufzusteigen“, erklärt Patrick Pfeifenberger, Hagenauers Sprecher, die Ausschreibung gegenüber SALZBURG24. Wenn im ersten Schritt kein geeigneter Abteilungsleiter gefunden werde, würde die Stelle auch öffentlich ausgeschrieben, heißt es weiter. Auch die von den NEOS als zu alt kritisierten Objektivierungsrichtlinien für Stellenausschreibungen, die wohlgemerkt aus dem Jahr 1992 stammen, stellen für Hagenauer kein Problem dar. „Wir hatten bislang noch nie Schwierigkeiten damit“, so Pfeifenberger.

Damit wird dem Wunsch der NEOS, auch externe Bewerber für Leitungspositionen im Magistrat zuzulassen, eine mehr eine klare Absage erteilt.

(Quelle: S24)

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