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Jazz and the City: 100 Konzerte an fünf Tagen in Salzburg

V.l.n.r.: Andreas Gfrerer, Obmann Altstadt Verband, Jazz and the City-Intendantin Tina Heine und Altstadt Verband-Geschäftsführerin Inga Horny. Wildbild
V.l.n.r.: Andreas Gfrerer, Obmann Altstadt Verband, Jazz and the City-Intendantin Tina Heine und Altstadt Verband-Geschäftsführerin Inga Horny.

Das Festival "Jazz and the City" findet heuer zum 18. Mal an fünf Tagen in der Stadt Salzburg statt. Vom 25. bis 29. Oktober bespielen heimische und internationale Künstler insgesamt 56 Spielstätten, von denen dieses Jahr einige zum ersten Mal dabei sind. Außerdem gibt es in diesem Jahr eine begleitende App zum Festival.

Nachdem im vergangenen Jahr das Zählkartensystem abgeschafft wurde, finden die Konzerte auch dieses Jahr ohne sie - und wie immer bei freiem Eintritt - statt. "Ohne die Zählkarten können die Besucher das Festival ohne große Vorausplanung und dafür mit mehr Spontanität genießen. Auch die Möglichkeit des Entdeckens wird dadurch gefördert, weswegen die Konzerte auch gratis besucht werden können", so die künstlerische Leiterin Tina Heine bei einem Pressegespräch am Dienstag.

Stadt Salzburg beteiligt sich mit 50.000 Euro an Kosten

Die teilnehmenden Betriebe und Sponsoren finanzieren das Festival zu gut einem Drittel. 50.000 Euro gibt der Altstadtverband dazu, die Stadt Salzburg beteiligt sich mit 25.000 Euro. "Wir fördern damit die Möglichkeit, Orte wie das Jazzit oder das Toihaus zu bespielen. Was den Tourismus betrifft, passt das Festival auch gut in die Zeit nach dem Rupertikirtag und bietet eine tolle Möglichkeit, um die Stadt zu erkunden. Ich selber möchte auch einige Konzerte besuchen, denn ich schätze das Festival sehr", so der Amtsführende Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP).

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Jazz and the City: Viele Künstler geben unterschiedliche Konzerte

Viele der teilnehmenden Künstler werden, wie bereits im vergangenen Jahr, mehrere Konzerte in verschiedenen Kombinationen geben. Die holländische Saxophonistin Marike Van Dijk präsentiert am 27. Oktober zwei Konzerte ihres Projektes "Stereography" mit einer eigens dafür zusammengestellten Band aus amerikanischen und österreichischen Musikern. Multimediale Performances zeigt der New Yorker Trompeter Volker Goetz im Mozartkino. Von 25. bis 28. Oktober präsentiert er täglich verschiedene Projekte mit visueller Unterstützung auf der Kinoleinwand.

App und "Chelsea Hotel" neu in diesem Jahr

Ein besonderes Projekt ist in diesem Jahr das "Chelsea Hotel". Angelehnt an den Mythos um die berühmte New Yorker Künstlerbleibe verwandelt sich ein leer stehendes Haus in der Paris-Lodron-Straße 7 am 27. und 28. Oktober in das berühmte Hotel. Dort sollen verschiedene, spontane Sessions stattfinden, aber auch die Gelegenheit für gemütliches Beisammensein gegeben werden. Welche Programmpunkte es dort geben wird, können die Besucher unter anderem über die neue App des Festivals erfahren, die neben einem Kalender auch alle neuen Infos rund um das Festival bietet.

(APA)

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