Jetzt Live
Startseite Stadt
Stadt

Joint geraucht: Kein Prozess gegen Sepp Schellhorn

Schellhorn räumte ein, dass ihm vom Joint schlecht geworden sei. APA/Robert Jäger/Archiv
Schellhorn räumte ein, dass ihm vom Joint schlecht geworden sei.

NEOS-Landeschef Sepp Schellhorn hatte Anfang März bei einer Wahlkampfdiskussion in Zell am See (Pinzgau) rund 600 Schülern gestanden, gemeinsam mit seinen beiden Söhnen einmal einen Joint geraucht zu haben. Konsequenzen für diese Aussage erwarten den Nationalratsabgeordnete keine. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Salzburg ihre Ermittlungen gegen Schellhorn eingestellt hat. 

Besorgte Eltern brachten darauf eine Sachverhaltsdarstellung ein. Die Staatsanwaltschaft Salzburg prüfte den Vorfall in der Folge auf strafrechtliche Relevanz. Wie deren Sprecher Marcus Neher am Mittwoch zur APA sagte, werde es aber zu keiner Anklage kommen. Die Vorwürfe seien verjährt. Zudem waren die Söhne Schellhorns zum Zeitpunkt des familiären Cannabis-Konsums nicht mehr unmündig.

Cannabis-Sager brachte Schellhorn Stimmen

Der Sager Schellhorns hatte ihm in der Abstimmung der Schüler nach der Podiumsdiskussion den klaren Spitzenplatz beschert. Bei der "Sonntagfrage" votierten damals 48 Prozent für ihn, auf Platz zwei folgte abgeschlagen die ÖVP mit 13 Prozent. Der NEOS-Mandatar und Gastronom hatte in der Diskussion auch mit erziehungstaktischen Gründen argumentiert. Vielleicht sei ja Cannabis nicht mehr so cool, wenn es der Vater auch probiert habe. Und er räumt ein, dass ihm nach dem Joint furchtbar übel geworden sei.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 12.04.2021 um 08:54 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/joint-geraucht-kein-prozess-gegen-sepp-schellhorn-60503452

Kommentare

Mehr zum Thema