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Juwelierdieb sorgt europaweit für 200.000 Euro Schaden: Festnahme

Kriminalisten aus Salzburg waren entscheidend daran beteiligt, einen europaweit agierenden mutmaßlichen Juwelierdieb zu schnappen. Der 43 Jahre alte Mann soll dabei einen Gesamtschaden von 200.000 Euro verursacht haben.

Drei Juwelierdiebstähle in Salzburg und Wien aus dem Jahr 2015, bei denen hochpreisige Uhren im Wert von insgesamt rund 80.000 Euro erbeutet wurden, dürften geklärt sein. Die Salzburger Polizei forschte einen 43-jährigen Verdächtigen aus, der auch in anderen Ländern Juweliere bestohlen haben soll. Der Mann wurde in seiner Heimat Rumänien festgenommen.

Diebstähle in Europa und USA

Ein vorerst unbekannter Täter hatte Mitte Oktober 2015 ein Juweliergeschäft in der Stadt Salzburg und bis Mitte Dezember 2015 noch zwei Juweliergeschäfte in Wien ins Visier genommen, wie die Landespolizeidirektion Salzburg am Donnerstag informierte. Von der Tat in Salzburg lagen qualitativ hochwertige Lichtbilder aus einer Überwachungskamera vor. Ermittler des Kriminalreferates Salzburg stellten anhand der Aufnahmen fest, dass derselbe Mann auch noch für weitere Diebstähle in Juweliergeschäften anderer Länder infrage kommen könnte, und zwar in Deutschland, Tschechien, Frankreich, Belgien, in den USA und in der Schweiz.

Erfolg für Salzburger Polizei

Die Salzburger Beamten forschten den 43-Jährigen schließlich in Zusammenarbeit mit der Schweizer Polizei aus. In der Schweiz waren bereits Personendaten des mutmaßlichen Seriendiebs gespeichert. Er wurde aufgrund eines europäischen Haftbefehls Ende August in Rumänien festgenommen. Gleich mehrere Länder, in denen der Mann Delikte verübt haben soll, stellten einen Auslieferungsantrag. Letztendlich wurde der gesamte Akt nach Rumänien abgetreten. Dort ist das Verfahren nun gerichtsanhängig.

(APA)

(Quelle: S24)

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