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Feuer im Müllraum

Brandstiftung in Wohnhaus im Salzburger Bahnhofsviertel

Drei Verletzte ins Spital gebracht

Ein Kellerbrand ist in einem Mehrparteienhaus in der Fanny-von-Lehnert-Straße beim Salzburger Hauptbahnhof am Sonntagabend ausgebrochen. Drei Personen sind mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Salzburg

Ein Feuer ist Sonntagabend in einem Müllraum im zweiten Kellergeschoss eines Mehrparteienhauses beim Salzburger Hauptbahnhof ausgebrochen.

Neun Personen aus verrauchtem Stiegenhaus gerettet

Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr kurz nach 20.30 Uhr war das Stiegenhaus schon stark verraucht, erklärt Einsatzleiter Stefan Krakowitzer gegenüber SALZBURG24. Zwei Atemschutztrupps mit Hochdruckgerät wurden in den Keller geschickt, ein weiterer Trupp ins Stiegenhaus. Dort sind neun Personen in Sicherheit gebracht worden. Die restlichen Bewohner:innen wurden aufgerufen, in den Wohnungen zu bleiben. Da die Floriani den Brand rasch gelöscht haben, musste das Gebäude nicht evakuiert werden, so Krakowitzer.

Brandstiftung beim Salzburger Hauptbahnhof?

Drei Personen sind mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Uniklinikum Salzburg gebracht worden, teilt das Rote Kreuz auf S24-Anfrage mit. Insgesamt wurden acht Personen versorgt. Die Exekutive vermutetet, dass es zwei Ausbruchsherde gab, heißt es in einer Polizeiaussendung. Zudem seien zwei Brandschutztüren aufgekeilt worden, weshalb die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgehen. Ein Brandsachverständiger ist hinzugezogen worden. Die Ermittlungen laufen weiter. Die Berufsfeuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 18 Mann bis ca. 22.30 Uhr im Einsatz.

(Quelle: SALZBURG24)

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