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Körperverletzungen fordern Polizei in der Stadt Salzburg

Die Salzburger Polizei war in der Nacht auf Mittwoch bei mehreren Gewaltverbrechen gefordert (Symbolbild). APA/Barbara Gindl/Archiv
Die Salzburger Polizei war in der Nacht auf Mittwoch bei mehreren Gewaltverbrechen gefordert (Symbolbild).

Neben einer Schussattacke in Salzburg-Schallmoos hatte die Polizei in der Nacht auf Mittwoch alle Hände voll zu tun: In der Altstadt erlitt ein 25-Jähriger eine Stichverletzung, in Maxglan attackierte und verletzte ein Mann einen Hausbewohner schwer.

Eine 41-jährige Salzburgerin teilte der Polizei kurz vor Mitternacht mit, dass es in ihrer Wohnung in der Stadt Salzburg zu einer Messerstecherei gekommen ist. Die Beamten trafen in der Wohnung, die sich laut ORF Salzburg in der Steingasse befindet, die Anruferin sowie einen 25-jährigen Afghanen an.

25-Jähriger mit Stichwunde

Der Mann wies dabei eine stark blutende Wunde am rechten Oberschenkel auf. Die Rettung lieferte ihn ins Unfallkrankenhaus Salzburg ein. Ein zweiter 25-jähriger Afghane konnte dann im Bereich des Mirabellplatzes angetroffen werden. Die 41-jährige und der 25-jährige Afghane wurden festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum gebracht.

Selbst Verletzung zugefügt?

Laut derzeitigem Ermittlungsstand waren die beiden Männer bei der Salzburgerin zu Besuch und es kam zu Meinungsverschiedenheiten. Die Frau und der festgenommen Afghane geben an laut Aussendung der Polizei an, dass sich der 25-Jährige selbst verletzt hat. Die Ermittlungen laufen.

Hausbewohner attackiert und schwer verletzt

Ein 33-jähriger Mann aus Traunstein (Bayern) verschaffte sich in der Nacht auf Mittwoch gewaltsam Zutritt zu einem Haus in Salzburger Stadtteil Maxglan. Er verwüstete dabei den Eingansbereich und schlug Fensterscheiben ein. Danach ging er in den ersten Stock, wo er auf den 69-jährigen Bewohner des Hauses traf. Der Deutsche attackierte den 69-Jährigen derart massiv, dass der Bewohner schwere Verletzungen davon trug. Die eintreffenden Polizisten konnten den Verdächtigen noch im Haus festnehmen. Im Beisein der Beamten bedrohte der 33-Jährige das bereits schwer verletzte Opfer mit dem Umbringen.

Motiv unklar

Derzeit ist nicht bekannt warum der Deutsche in das Haus eingedrungen ist. Bei einer Befragung gibt er an sich an nichts mehr zu erinnern. Der Traunsteiner wurde in die Justizanstalt Puch Urstein eingeliefert.

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