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Nach nur sieben Monaten

Salzburger Gastro-Start-Up räumt Falstaff-Preis ab

Wie es mit "Levantine Taste" nun weitergeht

SALZBURG24
Saadoullah Saad in seinem "Levantine Taste" in Salzburg-Süd.
SALZBURG24 / Pfeifer
Saadoullah Saad vor seinem "Levantine Taste" in der Alpenstraße.

Eine begehrte Falstaff-Auszeichnung einheimsen konnte nun ein Gastro-Start-Up aus Salzburg: Dabei gibt es das kleine Lokal namens "Levantine Taste" im Süden der Landeshauptstadt erst seit knapp sieben Monaten. Als nächstes soll ein eigenes Franchise-System in weiteren Landeshauptstädten aufgebaut werden.

Salzburg

Im November 2021 eröffnet, im Mai 2022 mit dem Falstaff-Award in der Streetfood-Sektion ausgezeichnet – das ist die Erfolgsgeschichte von "Levantine Taste" in Salzburg-Süd. Gekrönt wurde die Arbeit nun erstmals mit drei Blumen und 91 Punkten im renommierten Gastro-Magazin. "Wir waren sehr überrascht darüber und sind einfach überglücklich", freut sich Mitgründer Oliver Mitterlechner am Donnerstag gegenüber SALZBURG24 und führt aus: "Diese Falstaff-Auszeichnung basiert auf Kundenbewertungen, was uns unglaublich stolz macht und motiviert, weiterzumachen."

Was ist "Levantine Taste"?

In dem kleinem Lokal ohne Sitzgelegenheiten gibt es ausschließlich Essen zum Mitnehmen, Liefern und als Catering. Aufgetischt wird die levantinische Küche, also Speisen aus Ländern des östlichen Mittelmeerraums wie Israel, Syrien und dem Libanon. Die Idee dafür hatte der syrische Gastronom Saadoullah Saad, der einst als Flüchtling nach Österreich kam.

Levantine Taste
Die beiden Gründer von "Levantine Taste": Saadoullah Saad (li.) mit Oliver Mitterlechner.

Franchise-Filialen in Österreich

Mittlerweile ist das Team um Küchenchef Saad und um insgesamt zwei Mitarbeiter angewachsen. Und dabei soll es nicht bleiben, auch wenn die geplante zweite eigene Filiale in Klagenfurt vorerst scheiterte. "Wir hatten schon einen Standort im Blick, doch dann hat der Krieg in der Ukraine mit all seinen ganzen Unwägbarkeiten unsere Pläne durchkreuzt", erklärt Mitterlechner. Mittlerweile sei der Standort, den die beiden in der Kärntner Landeshauptstadt im Blick hatten, schon anderweitig verpachtet.

Stattdessen soll nun auf ein Franchise-System gesetzt und Lizenzen vergeben werden, "um die Marke bekannter zu machen", zeigt der Halleiner die weiteren Expansionspläne auf. Im Fokus stehen dabei zunächst vor allem Österreichs Landeshauptstädte. "Deshalb sind wir auf der Suche nach professionellen Gastro-Partnern." Bis Ende des heurigen Sommers soll eine Entscheidung getroffen werden.

Bis dahin werden im "Levantine Taste" in Salzburg-Süd weiter Falafel, Baba Ghanoush und Co im Akkord zubereitet und vorerst noch exklusiv unter die Salzburger:innen gebracht.

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