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43-Jähriger verletzt

Masken-Streit eskaliert im Obus

Auseinandersetzung wegen MNS-Pflicht in Öffis

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Die Maske wurde zum Streitauslöser. (SYMBOLBILD)

Weil drei Jugendliche, zwischen 14 und 15 Jahren, offenbar keine Schutzmaske tragen wollten, eskalierte am Freitagabend die Lage in einem Obus in der Stadt Salzburg. Ein 43-Jähriger hatte das Trio zuvor auf die Maskenpflicht in Öffis hingewiesen.

Salzburg

Die Burschen wollten der Aufforderung des Mannes jedoch nicht nachkommen, wie die Polizei am Samstag in einer Aussendung mitteilt. Daraufhin soll der Erwachsene einen der Jugendlichen am Genick gepackt haben. Die 14- und 15-Jährigen seien dann auf ihn losgegangen, heißt es weiter. Sie hätten den Mann mit Faustschlägen und Fußtritten attackiert. Augenzeugen alarmierten die Polizei.

Ermittlungen nach Obus-Eskalation laufen

Die Jugendlichen verließen den Bus, konnten aber nach kurzer Zeit von einer Polizeistreife angehalten werden. Der 43-Jährige erlitt laut der Aussendung mehrere Platzwunden an der Stirn und wurde nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz in das Unfallkrankenhaus Salzburg verbracht. Die Burschen dürften unverletzt geblieben sein. Es handelt sich um zwei russische und einen italienischen Staatsangehörigen. Anfangs war von zwei Russen und einem Österreicher berichtet worden. Diese Angabe wurde seitens der Polizei korrigiert. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Beteiligten müssen zu dem Vorfall noch befragt werden, so ein Sprecher gegenüber SALZBURG24.

(Quelle: SALZBURG24)

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