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Mehr als 70 Mädchen und Burschen beim Jugendredewettbewerb

Mehr als 70 Mädchen und Burschen aus ganz Österreich traten in den vergangenen drei Tagen zum Bundes-Jugendredewettbewerb in Salzburg an.

Die Siegerinnen und Sieger wurden in den Kategorien "Klassische Rede", "Spontanrede" und "Neues Sprachrohr" ermittelt. Vom Niveau der Reden sehr beeindruckt zeigte sich am Mittwoch Jugendreferentin Tina Widmann bei der Preisverleihung: "Die jungen Frauen und Männer gingen mit inhaltlicher Ernsthaftigkeit und großem Vergnügen in der Präsentation an die Reden heran. Die Konzentration war spürbar, und die Themenvielfalt sehr groß. Neben der harten Arbeit und der Anspannung sind aber Freude und Spaß nicht zu kurz gekommen. Die Jugendlichen nutzten die Chance, einander kennenzulernen und auszutauschen."

Jugendredewettbewerb fand zum 60.Mal statt

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diversen Schultypen zeigten, dass Reden vor Publikum, Argumentieren, Verteidigen, Struktur in eine Rede bringen und Sachargumente abwägen eine große Kunst ist. Auch beim umfangreichen Rahmenprogramm – einer Schifffahrt auf dem Wolfgangsee, einem Besuch des Nationalparkzentrums in Mittersill und einem Ritteressen auf der Burg Hohenwerfen – wurde den Jugendlichen bewusst: Richtige Kommunikation ist eine der Schlüsselqualifikationen zur Teilnahme an einer demokratischen Gesellschaft und entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg in der Arbeitswelt. Sprache ist dabei eines der wesentlichen Kommunikationsmittel. Sich richtig ausdrücken zu können und keine Scheu davor zu haben, vor einer größeren Gruppe zu reden, kann und muss gelernt werden. Der Bundes-Jugendredewettbewerb bot dazu einmal mehr eine Gelegenheit. Der Österreichische Jugendredebewerb fand zum 60. Mal statt und wurde heuer in der Stadt Salzburg ausgetragen. Der Wettbewerb, veranstaltet vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und dem Jugendreferat des Landes, bietet Jugendlichen eine geeignete Plattform, sich mit anderen zu messen, vor Publikum zu sprechen sowie Zukunftsfragen und Anliegen anzusprechen und zu diskutieren

Vorarlberger gewinnt Jugendredewettbewerb

Insgesamt waren beim Bundesbewerb 60 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren in den verschiedenen Bewerbskategorien am Start und lieferten frische, interessante, teils auch sehr persönliche Stellungnahmen zu den von ihnen gewählten Themen. Der Vorarlberger Maximilian Blaßnig überzeugte wie schon beim Landesbewerb mit seinem zeitkritischen Statement unter dem Titel "Empört euch!". Weitere Vertreterinnen bzw. Vertreter Vorarlbergs waren Sophia Juen (BG Bludenz), Stefanie Bernardin (BHAK Feldkirch), Lukas Wagner (aus Dornbirn, besucht die Berufsschule Salzburg), Stefanie Fuchs (LBS Bregenz 3) und Jasmine Rüdisser (BSBZ Hohenems). Auch sie boten starke Leistungen auf der Rednerbühne, schafften es in der Jurywertung aber nicht in die Top-Platzierungen. Dennoch gilt auch ihnen Landesrätin Schmids Hochachtung: "Es zeugt von Mut und Engagement, sich ans Rednerpult zu stellen und seinen Standpunkt zu vertreten. Der Jugendredewettbewerb ist daher eine sehr wertvolle Erfahrung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer."
(Quelle: S24)

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