Jetzt Live
Startseite Stadt
Stadt

Mehr Sicherheit auf Straßen durch Wildwarnreflektoren

An Salzburgs Straßen stehen über 11.000 Wildwarngeräte. NEUMAYR
An Salzburgs Straßen stehen über 11.000 Wildwarngeräte.

Um Wildunfällen vorzubeugen, setzt man im Land Salzburg seit 2005 auf die Installation von Wildwarnreflektoren an den Straßenrändern. Dennoch kommt es jedes Jahr in Österreich zu 80.000 Wildunfällen.

In Österreich kommt es laut den Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit und der Statistik Austria jährlich zu 80.000 Wildunfällen, bei denen mehr als 350 Personen verletzt werden und es immer wieder auch Todesfälle gibt. Um Unfällen vorzubeugen, setzt die Salzburger Jägerschaft zusammen mit dem Land Salzburg und der Uniqa Salzburg auf die Installation von Wildwarnreflektoren an den Straßenrändern.

Mayr: "Sicherheitsgewinn für Mensch und Tier"

"Durch den Einsatz der Wildwarnreflektoren konnte ein massiver Sicherheitsgewinn für Mensch und Tier erzielt werden. Trotz aller Maßnahmen ist eine vorausschauende Fahrweise der Verkehrsteilnehmer besonders in Bereichen, die mit 'Achtung Wildwechsel' beschildert sind, unerlässlich", sagte Verkehrslandesrat Hans Mayr (SBG) am Freitag. Dass diese Reflektoren notwendig sind, zeigen auch Studien. Demnach rechnen rund 80 Prozent der Autofahrer mit einem Wildtier ausschließlich von rechts. Fakt ist aber, dass Wildtiere von beiden Seiten die Straße queren.

Über 11.000 Wildwarngeräte in Salzburg

Damit Straßenabschnitte für Autofahrer und Wild gleichermaßen sicher gestaltet sind, wurden im Bundesland Salzburg seit dem Jahr 2005 Wildwarnreflektoren an den Leitpfosten montiert, die das Wild vom Überqueren der Straße abhalten sollen. Aktuell sind mehr als 11.000 akustische und optische Wildwarngeräte an rund 300 Kilometern Bundes- und Landesstraße im Land Salzburg aufgestellt und allein im Jahr 2017 wurden 6.590 blaue optische Warnreflektoren neu angeschafft.

Was tun beim Wildunfall?

Sollte es trotz der Warnreflektoren zu einem Unfall mit den Wildtieren kommen, so ist unmittelbar die Unfallstelle abzusichern und die Polizei zu verständigen. Diese informiert die Revierjägerinnen oder Revierjäger, die das verletzte Tier gegebenenfalls erlegen. Keinesfalls dürfen verletzte Wildtiere von der Fahrzeuglenkerin oder dem Fahrzeuglenker im eigenen Fahrzeug mitgenommen werden.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.11.2019 um 09:44 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/mehr-sicherheit-auf-strassen-durch-wildwarnreflektoren-57033592

Kommentare

Mehr zum Thema