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Kunde tickt aus

Mit Messer in Wettbüro gedroht

Mann (46) in Salzburg verurteilt

Gericht, SB WILDBILD
Der Mann erhielt eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung. (SYMBOLBILD)

Ein Kunde eines Wettbüros in Salzburg, der im Vorjahr 27.000 Euro verzockt haben soll und laut Anklage unter Androhung von Gewalt die verspielte Summe von einem Lokalmitarbeiter zurückgefordert hat, ist am Donnerstag bei einem Prozess in Salzburg verurteilt worden. Der 48-Jährige erhielt wegen schwerer Nötigung und Sachbeschädigung eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung.

Der beschuldigte Türke soll dem Mitarbeiter des Lokals in der Stadt Salzburg am 25. Juli 2019 ein Springmesser vorgehalten und ihm gedroht haben, er werde ihn umbringen, falls er das Geld nicht zurückbekomme.

Vorfall in Salzburger Wettbüro: Urteil

Die Staatsanwaltschaft klagte den Mann wegen Erpressung an, doch der Richter wertete den Vorfall als Nötigung.

Der Angeklagte wurde auch wegen Sachbeschädigung verurteilt, weil er die Türglocke des Lokals zu Boden gerissen hatte. Der Arbeiter ist in Österreich bisher unbescholten. Das Urteil ist laut Gerichtssprecher Peter Egger nicht rechtskräftig.

(Quelle: APA)

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