Jetzt Live
Startseite Stadt
Mönchsberg

Museum der Moderne lockt 100.000 Besucher

Museum der Moderne, Mönchsberg WILDBILD
100.000 Besucher zählt das Museum der Moderne heuer.

Der neue Direktor des Museums der Moderne Salzburg, Thorsten Sadowsky, stellt am Ende eines überaus erfolgreichen Jahres 2019 sein erstes eigenes Ausstellungsprogramm vor. Der Fokus soll 2020 vor allem auf der eigenen Sammlung liegen - die er mit neuen Künstlern und Perspektiven in Kontext setzen möchte.

Salzburg

"Bei meinem Start hier in Salzburg habe ich mir vor allem vorgenommen, das Haus mit vielfältigen Strategien transparenter zu machen. Mit dem neuen Programm sind wir auch weiter auf einem guten Weg, und es freut mich besonders, dass wir die magische Grenze der 100.000 Besucher dieses Jahr mit einer gewissen Leichtigkeit nehmen", resümierte Sadowsky beim Pressegespräch am Freitagvormittag auf dem Mönchsberg.

Zehn Prozent mehr Besucher

Gestärkt mit einem Besucherplus von zehn Prozent startet er also ins neue Ausstellungsjahr 2020, das - nach seiner Aussage - etwas ungewöhnlich mit einer Personale der Künstlerin Friedl Kubelka Ende März beginnen wird. Die Ausstellung kommt zu großen Teilen aus der eigenen Sammlung der Generali Foundation sowie der Fotosammlung des Bundes und dem Studio der Künstlerin selbst. Mit dieser Schau verfolgt der Direktor gleich zwei seiner Vorhaben, nämlich einmal, die eigene Sammlung wieder stärker zu präsentieren und zum anderen einen Schwerpunkt im Bereich Fotografie zu setzen.

Da Sadowsky den Auftrag des Museums aber auch darin sieht, die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Moderne zu rücken, passt auch die zweite Ausstellung des neuen Jahres gut in den Plan. Erstmals seit 2010 wird ab 25. April wieder eine Sammlungsausstellung von Wilhelm Thöny im Museum der Moderne zu sehen sein. Eine Auswahl aus den rund 300 Arbeiten aus dem eigenen Bestand soll dadurch einen Perspektivenwechsel ermöglichen.

Sanierungsarbeiten im Museum der Moderne

Da das Dach des Hauses auf dem Mönchsberg nach 16 Jahren umfangreich saniert werden muss, ist die dritte Ebene des Museums für Umbauarbeiten über zwei Monate gesperrt und wird am 27. Juni mit der Ausstellung "End of Empire" des britisch-nigerianischen Künstlers Yinka Shonibare wiedereröffnet. Während der Festspielzeit, in der Sadowsky mit dem größten Besucherzulauf rechnet, läuft die Ausstellung "Orte des Exils", die als drittes Kapitel eine Ausstellungsreihe des Museums vorerst beendet, in der sich das Haus mit dem Thema Exil beschäftigt.

2020 soll auch japanischer Kunst mehr Platz im Programm eingeräumt werden. Das Ausstellungsjahr beendet mit Not Vital allerdings ein Schweizer. "Nomad's Rooting" beschäftigt sich mit dem Nomadendasein, das der Künstler selbst kultiviert hat. Die Schau wird neben Christina Penetsdorfer vom Direktor selbst kuratiert.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 25.02.2020 um 05:06 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/museum-der-moderne-lockt-100-000-besucher-80298979

Kommentare

Mehr zum Thema