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Nach Überfall auf Volksbank-Filiale: LKA wertet Spuren aus

Nach dem bewaffneten Überfall am Freitag wertet das Salzburger Landeskriminalamt (LKA) die Spuren der gefundenen Kleidung aus. Vom Täter fehlt weiter jede Spur.

"Derzeit werden die Spuren vom Landeskriminalamt ausgewertet, die von Polizeibeamten in der Gstättengasse in einer Ecke kurz nach dem Überfall gefunden worden sind", sagt ein Pressesprecher der Polizei Salzburg im Gespräch mit SALZBURG24 am Samstag. Die Alarmfahndung wurde am Freitag in den Abendstunden eingestellt, danach hielt der Streifendienst ein wachsames Auge auf Verdächtige - vom Täter fehlt dennoch jede Spur.

Mutmaßlicher Täter war bei Überfall bewaffnet

Der unmaskierte Mann betrat um 11.57 Uhr die Volksband in der Münzgasse, bedrohte die beiden Bediensteten mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe und forderte in gebrochenem Englisch Geld. Der unmaskierte Mann betrat um 11.57 Uhr das Geldinstitut, bedrohte die beiden Mitarbeiterinnen mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe und forderte in gebrochenem Englisch Geld. Danach floh er stadtauswärts in Richtung Neutor. Die Höhe der Beute war vorerst nicht bekannt, sagte Polizei-Sprecherin Daniela Gstöttner zur APA.

Keine Kunden während Überfall anwesend

In der kleinen Filiale waren zum Zeitpunkt des Überfalls laut Polizei keine Kunden anwesend. Die Beute wurde in einen weißen Plastiksack gesteckt, ob vom Täter selbst oder von den Angestellten, war zunächst unklar. Die Mitarbeiterinnen wurden bei dem Überfall nicht verletzt. Sie erlitten aber einen Schock. "Die Tatwaffe wurde noch nicht gefunden", sagte Gstöttner. Der Räuber habe in der nahe gelegenen Gstättengasse einige Kleidungsstücke weggeworfen. Offenbar hatte er dort auch eine Perücke fallengelassen, was die Polizei bisher aber nicht bestätigte.

Übersetzer bei Zeugen angefordert

Gleich nach Verlassen der Bank wurde der Mann von Schülern aus Italien beobachtet. Sie schilderten ihre Wahrnehmungen den ermittelnden Polizisten. Wegen Verständigungsschwierigkeiten musste ein Übersetzer beigezogen werden. Unklar war vorerst noch, ob der Täter die Flucht mit einem Fahrzeug fortgesetzt hatte.

Großaufgebot an Polizisten nach Überfall

Die Exekutive leitete eine Alarmfahndung ein. Eine Hundestaffel unterstützte das Großaufgebot an Polizisten. Die Fahndung erstreckte sich vorerst auf den Raum Salzburg und Bayern (D). Der Mann ist laut Polizei etwa 30-35 Jahre alt, 180-185 Zentimeter groß, kräftigere Statur und trug einen schwarzen Schnauzbart, der eventuell aufgeklebt war Er trug einen schwarzen Kapuzensweater, Größe XL mit rotem Fleeceinnenfutter, Rückenaufschrift 44 , eine schwarze Cordschirmmütze , blaue Jeanshose - Beinabschluss aufgestülpt und braune Halbschuhe. Zeugenbefragungen haben ergeben, dass die beiden Angestellten die Banknoten in eine weiß-grüne Plastiktasche verstauen mussten. Die Tasche hatte der Bankräuber mitgebracht. Er flüchtete zu Fuß in Richtung Neutor. Über die Höhe der Beute machte die Polizei weiterhin keine Angaben.  (SALZBURG24/APA)
(Quelle: S24)

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