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Nichtraucherantrag im Salzburger Landtag: Kritik von FPS und FPÖ

Marlene Svazek pocht beim Nichtraucherschutz wie auch die FPS auf Wahlfreiheit. APA/Barbara Gindl/Archiv
Marlene Svazek pocht beim Nichtraucherschutz wie auch die FPS auf Wahlfreiheit.

Eine Mehrheit aus SPÖ, ÖVP, Grünen und Abgeordneten Otto Konrad sprach sich am Mittwoch im Landtag für ein generelles Rauchverbot aus. FPÖ und FPS pochen auf "Wahlfreiheit" und stimmten dagegen.

Dass auch die Salzburger ÖVP für den Antrag gestimmt hat, stößt NAbg. Marlene Svazek von der Salzburger FPÖ sauer auf: "Der Landeshauptmann distanziert sich in Auftritt und Auffassung seiner Partei immer weiter von Sebastian Kurz", heißt es in einer Aussendung am Donnerstag. Als unterstützenswert empfinde Svazek die freie Entscheidung einer bereits erheblichen Anzahl an Salzburger Gastronomen, ihre Gaststätten vom Rauch komplett zu befreien.

"Die Wahlfreiheit jener Gastronomen, die erst in den letzten Jahren die gesetzlich vorgeschriebenen baulichen Maßnahmen zu finanzieren hatten, steht dabei genauso im Zentrum, wie die Wahlfreiheit jedes einzelnen Bürgers", so Svazek.

Nichtraucherantrag: Auch FPS setzt auf Wahlfreiheit

Gegen den Antrag im Landtag stimmte am Mittwoch auch die FPS. "Wir sind für die Wahlfreiheit. Jeder der ein Lokal besitzt, sollte auch die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob dort geraucht werden darf oder nicht", begründet LAbg. Markus Steiner diesen Schritt im Gespräch mit SALZBURG24. Zudem wünscht sich Steiner mehr Vertrauen in die Bevölkerung. "Jeder sollte für sich entscheiden. Ich sehe es als absolut unnötig an, dass die Politik Verbote, Normen und Gesetze in die persönlichen Lebensbereiche bringen will", so Steiner abschließend.

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