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Palfinger unterstützt AMREF mit 300.000 Euro

v. li.: Hubert Palfinger, Walter Schmidjell (AMREF) und Projektleiter Christoph Schneiderbauer. Palfinger/Wildbild
v. li.: Hubert Palfinger, Walter Schmidjell (AMREF) und Projektleiter Christoph Schneiderbauer.

Die Palfinger Gruppe, mit Sitz in Salzburg, sicherte der Organisation AMREF eine Unterstützung von rund 300.000 Euro für ein Hilfsprojekt in Kenia zu.

Bereits 2006 begann AMREF in der Region Turkana in Kenia, einen Schlachthof aufzubauen, damit die Viehzüchter ihre Rinder nicht hunderte Kilometer weit zum nächsten Schlachthof treiben müssen. Die mangelnde Versorgung der Tiere auf diesem Weg führte zu hohen Verlusten und somit zu geringeren Verkaufsgewinnen – der einzigen Einnahmequelle. Die Bevölkerung ist in dieses Projekt eingebunden, inzwischen zählen nahezu 2.000 nomadische Viehzüchter zu den Miteigentümern des Schlachthofs. Ziel ist, diese Quote weiter anzuheben. Bereits damals unterstützte Palfinger das Projekt „Changing Cows to Cash".

Hilfe zur Selbsthilfe durch Palfinger

Als Nebenprodukt dieses Schlachthofs wird Trockenfleisch erzeugt, das eine protein- und mineralienreiche, fast fettfreie Nahrungsmittelergänzung ist. Mit einem Ausbau der Produktion könnte die Ernährung der nomadischen Bevölkerung auch in Dürrezeiten gewährleistet werden, mittelfristig könnten auch Schulen und das World Food Programm aus eigenen Mitteln beliefert werden. Dies wäre eine deutliche Verbesserung der lokalen Infrastruktur.

Hubert Palfinger ermöglichte nun mit AMREF Austria ein Social Impact Investment von rund 300.000 Euro zur Kapazitätserweiterung. Somit können regelmäßig Tiere angekauft werden, auch eine Vertriebskette für die Produkte soll aufgebaut werden. „Mich hat vor allem der wirtschaftliche Hintergrund dieses Projekts überzeugt. Hier geht es nicht um eine wohltätige Spende, sondern um eine Investition, damit dieses Unternehmen die Kapazitäten ausbauen kann und der Schlachthof auf soliden finanziellen Beinen steht", erläutert Hubert Palfinger die Motivation für sein Darlehen. Die Gewinnzone wird voraussichtlich bis zum Jahr 2015 erreicht werden.

Die danach folgenden Rückzahlungen des Darlehens werden zur Gänze Gesundheitsprojekten von AMREF und den Flying Doctors zufließen, wodurch auch die weitere medizinische Versorgung in diesen Gebieten gewährleistet wird.

(Quelle: S24)

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