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Pfefferspray in Schule

Großeinsatz im Gymnasium in der Zaunergasse

Etliche Schüler im Spital

Wegen eines Pfeffersprays mussten am Mittwoch mehrere Schüler des Gymnasiums in der Zaunergasse in der Stadt Salzburg ins nahegelegene Landeskrankenhaus gebracht werden. Ein Bursch wollte den Spray offenbar herzeigen, dabei kam es zu einem Ausstoß.

Salzburg

Zu dem Zwischenfall kam es in einer Pause kurz vor 12 Uhr im Gymnasium Zaunergasse. Ersten polizeilichen Informationen zufolge hat der Schüler, ein Zwölfjähriger aus dem Flachgau, am Gang den Pfefferspray ausprobiert, dabei sei der Reizstoff aus der Dose getreten. "Der Sprühstoß fiel dann größer als erwartet aus", sagte Polizeisprecherin Karin Temel gegenüber SALZBURG24. Mehrere Schülerinnen und Schülern dürfte der Reizstoff in die Augen gelangt sein. Sie mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Schüler wieder aus Spital entlassen

"Alle Kinder sind aus dem Spital entlassen, es geht ihnen gut", sagte die Sprecherin der Bildungsdirektion Salzburg, Eva-Maria Engelsberger, am frühen Nachmittag auf Anfrage der APA. Die Leitung der Schule und die Pädagoginnen und Pädagogen hätten richtig reagiert. "Das Krisenmanagement hat sehr gut funktioniert." Alles sei professionell und unaufgeregt abgelaufen. "Es gab keine Panik."

Großeinsatz im Gymnasium Zaunergasse

Die Schulleitung, die von aufmerksamen Lehrern auf den Zwischenfall aufmerksam gemacht worden war, hatte die Einsatzkräfte verständigt. Ein Großaufgebot von Rot-Kreuz-Helfern, Polizisten und Feuerwehrleuten eilte in das Gymnasium. "Das Gebäude wurde umgehend geräumt", schilderte Engelsberger. "Auch die Eltern der Schüler wurden umgehend verständigt." Nach Entlüftung der Räumlichkeiten und nachdem Messungen keine bedenklichen Werte gezeigt hatten, konnte der Unterricht wieder fortgesetzt werden.

Pfefferspray in Schule: Konsequenzen für Bursch?

Warum der Schüler mit dem Pfefferspray hantiert hatte, war zunächst unklar. Es dürfte sich um einen nicht abschätzbaren Lausbubenstreich gehandelt haben, vermutete die Sprecherin der Bildungsdirektion. Der Zwölfjährige sei bereits von der Polizei einvernommen worden. Ob und welche Konsequenzen es für ihn gibt, darüber soll im Klassen- und Schulforum beraten werden.

(Quelle: APA/S24)

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