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Phishing-Mail "Steuerrückzahlung": Tipps der Polizei

Die Betrüger wollen an das Passwort kommen (Symbolbild). APA/dpa/Oliver Berg
Die Betrüger wollen an das Passwort kommen (Symbolbild).

Es sieht auf den ersten Blick wie ein Mail des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) aus, bei genauerer Betrachtung handelt es sich aber um einen Betrug. Bereits Ende Juni warnte das BMF vor der Betrugsmasche (wir haben berichtet). Nun meldet die Polizei auch Vorfälle aus Salzburg. Die Behörden geben Tipps, wie mit solchen Emails umzugehen ist.

Am 7. Juli 2018 meldeten mehrere Personen beim Landeskriminalamt in Salzburg Mails vom vorgetäuschten Absender "Bundesministerium für Finanzen" unter dem Betreff "Steuerrückzahlung" erhalten zu haben. Das berichtet die Polizei am Samstag.

Betrüger wollen Kontoinformationen

Das Pishing-Mail fordert die Empfänger dazu auf, ihre Kontoinformationen preiszugeben. Klickt man auf den Link, wird man auf eine gefälschte Webseite im Stile von FinanzOnline weitergeleitet. Dort sollen persönliche Daten und Kontoinformationen eingegeben werden.

Das Mail sieht täuschend echt aus. Foto: Screenshot/SALZBURG24 Salzburg24
Das Mail sieht täuschend echt aus. Foto: Screenshot/SALZBURG24

Tipps zum Umgang mit betrügerischen Emails:

Die Polizei Salzburg rät, in solchen Verdachtsmomenten zuallererst die eigene Bank zu kontaktieren. Außerdem weisen sie auf Folgendes hin:

• Seriöse Unternehmen fordern niemals via Mail Passwörter oder Ähnliches ein

• Überprüft die Adresszeile im Webbrowser
• Internetseiten, auf denen man sensible Nutzerdaten eingeben muss, erkennt man an den Buchstaben "https" in der Adresszeile der Webseite und einem Schloss- oder Schlüsselsymbol. Auch sind sichere Webseiten an einer grün hinterlegten Adresszeile oder Zertifikatszeichen erkennbar
• Die Seite des Bankzugangs als Favorit im Browser einrichten, um sicher nur diese offizielle Seite zu nutzen
• Schutz durch Passwörter: Nicht das gleiche Passwort für mehrere verschiedene Dienste benutzen. Je länger das Passwort - desto schwerer zu knacken. Mindestens acht Zeichen sowie eine zufällige Reihenfolge von Groß- und Kleinschreibung verwenden sowie Zahlen und Sonderzeichen
• Passwort-Safes zum Merken der Passwörter verwenden
• Bei Unsicherheit ob ein Passwort weitergegeben wurde: Kontaktiert sofort den Betreiber der Homepage und ändert das Passwort

Aufgerufen am 14.11.2018 um 06:06 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/phishing-mail-steuerrueckzahlung-tipps-der-polizei-58579561

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