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Kündigungen in Salzburg

Sozialplan für 30 Puma-Mitarbeiter

Puma, Salzburg GPA-djp
Im Bild (v.li.): Michael Hofer (GPA-djp, Regionalsekretär), Sonja Schuha (Betriebsratsvorsitzende PUMA Österreich) und Michael Huber (GPA-djp, Geschäftsführer-Stellvertreter RGst Salzburg).

Für die 30 Puma-Mitarbeiter, deren Stellen in der Österreich-Zentrale in der Münchner Bundesstraße Stadt Salzburg gestrichen werden, wurde ein Sozialplan erstellt. Die Gewerkschaft zeigte sich erfreut.

Salzburg

Rund ein Drittel der in Salzburg angestellten Mitarbeiter verlieren wegen einer Umstrukturierung ihre Jobs. Der Puma-Österreich-Betriebsrat rund um Vorsitzende Sonja Schuha und die Gewerkschaft GPA-djp haben umgehend mit der Geschäftsführung Gespräche für einen Sozialplan aufgenommen.

Kinder und Ältere bei Puma-Sozialplan bedacht

Laut diesem sollen die betroffenen Arbeitnehmer in Salzburg zusätzlich zur gesetzlichen eine freiwillige Abfertigung erhalten. Darin sollen Mitarbeiter mit Kindern sowie ältere Angestellte besonders berücksichtigt werden. "Die ausverhandelte freiwillige Abfertigung ist sozial ausgewogen und die betroffenen Arbeitnehmer sind damit trotz Jobverlust wirtschaftlich für eine gewisse Zeit abgesichert", bilanzierte Michael Huber von der GPA-djp zufrieden.

Kritik an Stellenabbau in Salzburg

Nichtsdestotrotz bleibt die Kritik der GPA-djp am Stellenabbau: "Die Gründe für diesen harten Einschnitt liegen jedenfalls nicht in der wirtschaftlichen Situation, denn Puma Österreich wirft steigende Gewinne in Millionenhöhe ab." Gleichzeitig wurde aber betont, dass eine ehrliche Absicht des Konzerns erkennbar gewesen sei, die Betroffenen wirtschaftlich möglichst gut abzusichern. "Puma hat sich damit auch in dieser schwierigen Situation als sozial engagiertes Unternehmen bewiesen", so GPA-djp-Landesgeschäftsführer Gerald Forcher.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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