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"Räumliches Malen" - Ausstellung zum Salzburger Faistauer Preis 2014

Bereits zum 15. Mal wurde vom Land Salzburg der Anton Faistauer Preis für Malerei österreichweit ausgeschrieben. Wildbild/ Rohrer
Bereits zum 15. Mal wurde vom Land Salzburg der Anton Faistauer Preis für Malerei österreichweit ausgeschrieben.

Der Salzburger Anton Faistauer Preis für Malerei 2014 ist in der Endphase. Donnerstagabend wird eine Ausstellung mit den Arbeiten von zehn ausgewählten Künstlern in der Galerie im Traklhaus eröffnet.

Danach wird die Jury erneut zusammentreffen und bis zum 12. März den Preisträger küren. Dieser erhält 7.000 Euro, zusätzlich werden zwei Anerkennungspreise in der Höhe von 2.000 Euro vergeben.

Künstler im Original bewerten

"Es geht in diesem Modus darum, die Arbeiten der Künstler nicht nur in der Reproduktion in einer Mappe, sondern im Original im Rahmen einer Ausstellung zu bewerten", erklärte Galerie-Leiterin und Organisatorin Dietgard Grimmer von der landeseigenen Galerie im Traklhaus. "Die Besucher der Ausstellung, und wir selbst natürlich auch, wissen bis zum 12. März nicht, wer die Preise 2014 gewinnen wird."

Insgesamt 66 Einreichungen

Die Jury besteht aus Erwin Bohatsch von der Universität der Bildenden Künste Wien, Tobias Pils, Faistauer-Preisträger 2011, und Florian Steininger vom Bank Austria Kunstforum. Im vergangenen Jänner haben die drei aus den 66 Einreichungen zehn Anwärter für die Ausstellung in der Landesgalerie im Traklhaus ausgewählt. Matthias Bernhard, Georg Frauenschuh, Axel Koschier, Ute Müller, Nick Oberthaler, Katherina Olschbaur, Markus Proschek, Bernhard Rappold, Ekaterina Shapiro-Obermair und Elisabeth Wedenig sind allesamt zwischen 29 und 36 Jahre alt. Der alle drei Jahre vergebene Preis wurde bereits zum 15. Mal österreichweit für Künstler unter 40 Jahren ausgeschrieben.

Besonderheit des räumlichen Malens

Inhaltlich scheint sich diese Malergeneration besonders für das räumliche Malen zu interessieren. Da wird viel mit Spiegeln gearbeitet oder auch mit extrem dick aufgetragenen Farben. Auffallend sind zudem Kombinationen von Skulptur und Malerei. So finden sich bemalter Beton und Gips ebenso in der bis 5. April laufenden Faistauer-Ausstellung wie Arbeiten, in denen Installationen mit Farbe vermischt werden. Motivisch spannt sich der Bogen vom Abstrakten bis zu konkretem Realismus. (APA)

(Quelle: S24)

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