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Rauchmühle: Baustart für 220 Wohnungen und Kreativzentrum

Bis 2020 soll das Projekt finalisiert sein. Stadt Salzburg / Nico Zuparic
Bis 2020 soll das Projekt finalisiert sein.

Am Areal der ehemaligen Rauchmühle in der Stadt Salzburg ist der Baustart erfolgt. Bis 2020 sollen dort 220 Wohnungen sowie das „Offene Kreativzentrum Rauchmühle“ entstehen. Das 40 Meter hohe Betonsilo ist bereits abgerissen. Wir zeigen euch den aktuellen Stand der Dinge auf.

Nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess in Zusammenarbeit mit der Stadtplanung und dem Gestaltungsbeirat wurde nun mit der baulichen Umsetzung des Gesamtprojektes begonnen. Die Renaturierung der Glan und der Abbruch des 40 Meter hohen Betonsilos sind bereits abgeschlossen, nun beginnt mit dem Aushub der Baugrube die ca. zweijährige Phase der baulichen Umsetzung. Die Fertigstellung ist für Mitte 2020 geplant, teilt die Stadt Salzburg am Dienstag in einer Aussendung mit.

Im Februar 2017 wurde mit dem Rückbau begonnen./FMT-Pictures/FM Salzburg24
Im Februar 2017 wurde mit dem Rückbau begonnen./FMT-Pictures/FM

Über 200 neue Wohnungen am Areal der Rauchmühle

Als Ergänzung zum historischen Ensemble werden acht neue Baukörper nach Plänen des norwegischen Architekturbüros Helen & Hard errichtet. Es entstehen insgesamt ca. 220 Wohnungen, davon 78 freifinanzierte Eigentumswohnungen und 145 geförderte Mietwohnungen. Auf ca. 2.700 Quadratmeter Nutzfläche errichtet die Stadt Salzburg zudem ein offenes Kreativzentrum in historischem Ambiente.

Die 145 geförderten Mietwohnungen der Salzburg Wohnbau reichen entsprechend einem Generationen-Wohnmodell von Ein-Zimmer-Einheiten mit rund 40 Quadratmetern bis zu Fünf-Zimmer-Wohnungen mit 120 Quadratmetern. Dabei wird der Fokus auf durchdachte, lichtdurchflutete Raumkonzepte gelegt. „Es freut uns wirklich, dass die lange und intensive Planungsphase endlich abgeschlossen ist. Es wird hier ein zukunftsweisendes und architektonisch ansprechendes Projekt umgesetzt werden. Die Grünflächen und Freiräume sind großzügig angelegt so die beiden Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik und Christian Struber.

Offenes Kreativzentrum Rauchmühle

Offenes Proben – offenes Arbeiten – offenes Experimentieren: Das sind die Leitlinien für die zukünftig geplante Nutzung des „alten Mühlenhaus“ und „alten Silo“. „Ich freue mich, dass dieses bauhistorische Industriedenkmal nicht nur erhalten, sondern einer modernen und urbanen Nutzung zugeführt werden kann“, zeigt sich Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) überzeugt, „das Kreativzentrum Rauchmühle wird eine große Bereicherung für diesen Stadtteil sein.“ „Die synergetische Verbindung von Proberäumen für Kultur, offenen Werkstätten und Labors sowie Arbeitsräumen für Kreative entspricht unserem Selbstverständnis als Kultur- und Wissensstadt“, ergänzt Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ).

Die wichtigsten Fakten zum Quartier Rauchmühle

Standort: Marie-Andeßner-Platz, 5020 Salzburg

Grundfläche:

  • ca. 16.500 Quadratmeter Frei-, Aufenthalts- und Grünfläche, Geh- und Radwege (öffentlich und privat)
  • ca. 4.500 Quadratmeter bebaute Fläche

Wohnungen

  • ca. 223 davon
  • ca. 145 geförderte Mietwohnungen
  • ca. 66 private Eigentumswohnungen
  • ca. zwölf private Mietwohnungen

Gewerbeflächen

  • 4.500 Quadratmeter Alter Silo & Altes Mühlhaus (Wissensstadt)
  • 1.500 Quadratmeter Villa Ceconi (Büronutzung)

Parkplätze

  • 273 Pkw-Stellplätze, davon 243 in der Tiefgarage

Aufgerufen am 22.05.2019 um 10:42 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/rauchmuehle-baustart-fuer-220-wohnungen-und-kreativzentrum-58302151

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