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Rockhouse Salzburg: Letzter „Yeah!Club“ im Jahr 2011

Nach enttäuschender Absage der britischen Band „Yuck“ und damit auch des gesamten „Yeah!Club‘s“, der Anfang November  hätte stattfinden sollen, machten „The Horrors“ gestern Abend zum Teil wett, was zwei Wochen zuvor den ein oder anderen verzweifeln ließ – und das mit voll aufgedrehten Verstärkern.

Zwar beglückten da einen nur zwei Bands, beim letzten „Yeah!Club“ in diesem Jahr, die jedoch hatten es in sich. „The Tangerine Turnpike“ aus Salzburg und „The Horrors“ aus London führten lasziv sexy und Rock’n’Roll-lastig durch den Abend. Neben der eloquent düsteren Stimmung, die „The Horrors“-Sänger „Faris Badwan“ äußerst überzeugend ausstrahlte, waren die fünf Briten wohl auf einen sehr hohen Lautstärkepegel aus.

Zurück in den 60er und 70er Jahren: „TTT“

Beginnen wir mit „The Tangerine Turnpike“, einer Band deren Quote an Namensverwechselungen äußerst hoch ist. Von „The Tangerine Turnpikes“ bis zu den „The Jamberine Turnpike“ war laut Sänger Stefan Wascher bereits alles dabei. Nach ihrem Debütalbum, benannt nach dem Bandnamen, kommt nun bald das neue Werk „Transmission Tiffany“ auf dem Wiener Lable „konkord“ ans Tageslicht. Das die vier Salzburger großes Potential haben, bewiesen sie gestern mal wieder. Diese Band lebt Rock’n’Roll in jeglicher Art und Weise und würde ohne Musik im Leben untergehen. 

„The Horrors“ strahlen Horror aus – aber machen gute Musik

Wie sollte es beim Bandnamen anders sein, waren die Lichteffekte bei diesem Gig sehr dunkel und gespenstisch angelegt. Die drei Adjektive laut-düster –geheimnisvoll  beschreiben wohl am treffendsten die Stimmung  dieses Konzertes. Musikalisch begehen die Briten keinen einzigen Fehler, spielen ihr Set gut herunter – aber eben nur herunter. Ja, eine gewisse Faszination entwickelt sich aber man hat nicht das Gefühl, dieses Konzert sei außer laut sehr besonders. Da hat sich wohl gestern die Routine des“ Abend für Abend-Spielens“ breit gemacht und so schnell nicht mehr los gelassen.

„Yeah!Club“-Resümee des Jahres 2011

Der „Yeah!Club“ hat auch dieses Jahr wieder mehr als deutlich gezeigt wie wichtig es ist, eine Plattform für neue Musik anzubieten. Er ist mittlerweile ein fixer Bestandteil der Salzburger Kulturszene und nicht mehr weg zu denken. Was da wohl nächstes Jahr alles auf uns zu kommt-man darf gespannt sein.   Sara Wichelhaus            
(Quelle: S24)

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