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Via Online-Simulation

Pflegepersonal für Intensivstationen geschult

Covid-19-Patienten soll noch besser geholfen werden

SALK-Pflegepersonal auf Intensivstation SALK
Das SALK-Personal trainierte via Online-Simulation.

Zwölf Mitarbeiter der Salzburger Landeskliniken absolvierten ein Trainingsprogramm, um Covid-19 infizierte Intensivpatienten noch besser versorgen zu können.

Im Clinical Research Center Salzburg (CRCS) werden jährlich zahlreiche Teams von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Salzburger Landeskliniken im Umgang mit herausfordernden Situationen geschult. Diese Trainings finden einerseits im Simulationszentrum direkt, am Campus PMU, aber zum Teil auch vor Ort in den Salzburger Landeskliniken statt.

Training am Online-Simulator

Um das Personal der Salzburger Landesklinken noch besser auf die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie vorzubereiten, hat das Team von CRCS-Leiter Florian Lagler ein Programm von Online-Simulationen entwickelt, das nun von den ersten zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern absolviert wurde. Dabei handelte es sich um Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte aus zwei Intensivstationen am Uniklinikum Campus LKH, auf denen derzeit ausschließlich Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt werden.

<<COVID-Training in unserem Simulationszentrum>> Bereits 2007 haben die Salzburger Landesklinken und die PMU gemeinsam...

Gepostet von Uniklinikum Salzburg - SALK am Mittwoch, 25. November 2020

Erfahrungen aus erster Welle nutzen

Das Programm trägt den Titel „STICS“ – Schutz vor Traumatisierungen und Infektionen durch COVID-Simulation. „Es geht darum, die Abläufe im Team zu optimieren, um einerseits die Patientinnen und Patienten zu schützen und andererseits auch den ständigen Selbstschutz sicherzustellen, aber auch um den emotionalen und kommunikativen Umgang mit schwierigen Situationen“, erklärt Lagler den Lehrinhalt. „Eigentlich ist es kein klassisches Training, sondern eine Krisenintervention, für die wir die Erfahrungen der ersten Welle gesammelt und mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen wie Hygiene, Qualitätsmanagement oder Intensivmedizin ausgewertet haben, um sie dann in den Szenarien den Ärztinnen und Ärzten und Pflegekräften vermittelt zu können.“

Positives Feedback für Covid-Simulation

„Simulationen sind für die ständige Weiterbildung unseres Personals wichtige Tools – sie helfen uns, im täglichen Ablauf auf den Stationen und in den OP-Sälen noch besser zu werden“, ist Paul Sungler, Geschäftsführer der Salzburger Landesklinken vom Konzept überzeugt. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jüngsten Covid-Simulation haben uns durch sehr positives Feedback gezeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.“

Weitere Trainings geplant

In der nächsten Zeit sollen noch weitere Teams der Salzburger Landeskliniken aus dem Bereich der Covid-Versorgung das „STICS“-Programm absolvieren. Das CRCS bietet sein spezielles Know-how in diesem Bereich auch anderen Spitälern an.

Covid-Update mit SALK Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler

Gepostet von Uniklinikum Salzburg - SALK am Mittwoch, 25. November 2020

Das CRCS wurde im November 2007 als österreichweit eines der ersten Beratungszentren für klinische Studien und Betreiber eines medizinischen Simulationszentrums gegründet. Es ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Salzburger Landeskliniken und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität.

(Quelle: SALZBURG24)

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