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Salzburg: Beschaffungsportal soll Millionen einsparen

Die Anbieter erfahren 20 Minuten vor Auktionsbeginn den Bestpreis und können ihr Anbot in Drei-Minuten-Schritten nach unten korrigieren. Bilderbox/Symbolbild
Die Anbieter erfahren 20 Minuten vor Auktionsbeginn den Bestpreis und können ihr Anbot in Drei-Minuten-Schritten nach unten korrigieren.

Mit dem elektronischem Beschaffungsportal „vemap“ will die Stadt Salzburg, etwa bei der Vergabe von Bauaufträgen, Millionen einsparen. Das Portal wird bereits seit März getestet.

Während der Testphase gelang es – bei der Vergabe eines Gesamtauftrags zur Straßendeckensanierung im Stadtgebiet sowie der Asphaltierung des Max-Reinhardt-Platzes –über 400.000 Euro durch Online-Auktionen zu lukrieren. Dabei erfahren die Anbieter 20 Minuten vor Auktionsbeginn den Bestpreis und können ihr Anbot in Drei-Minuten-Schritten nach unten korrigieren, um schließlich den Zuschlag zu erhalten.

Elektronische Auftragsvergabe soll Standardverfahren werden

Die EU-Kommission schlägt zudem vor, die elektronische Auftragsvergabe bis 2016 zum Standardverfahren zu machen. Laut einer Studie sind damit Einsparungen bis zu 20 Prozent des Auftragsvolumens möglich.

Beschaffungsportal kostet 30.000 Euro jährlich

Für die Fixinstallierung von „vemap“ zahlt die Stadt pro Jahr rund 30.000 Euro. Vorerst soll ein Vertrag auf drei Jahre abgeschlossen werden. Nützen werden das Beschaffungsportal die städtische Bauabteilung, der zentrale Einkauf und die Stadt Salzburg Immobilien Gesellschaft SIG.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.09.2019 um 10:11 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/salzburg-beschaffungsportal-soll-millionen-einsparen-41783347

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