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Christopher Street Day

Bunte Parade in Salzburg

Auch in Salzburg sind am 1. Juni zahlreiche Menschen zum Christopher Street Day durch die Stadt gezogen. Der Tag steht weltweit für das Selbstbewusstsein Homosexueller und ihren Widerstand gegen Diskriminierung.

Die jährlich in zahlreichen Städten weltweit organisierten Umzüge zum Christopher Street Day sind eine Mischung aus ernster politischer Demonstration und buntem Straßenfest. 

Nach einer Polizeirazzia in der Schwulen-Bar "Stonewall Inn" in der New Yorker Christopher Street kam es dort 1969 zum Aufstand von Homosexuellen. Damals wehrten sich Schwule und Lesben erstmals gegen willkürliche Kontrollen und Schikanen. Sie errichteten Straßensperren, bewarfen Polizisten mit Gegenständen und skandierten "Gay Power".

Ursprung in Krawallen in Christopher Street

Aus Angst vor aufgebrachten Demonstranten verbarrikadierten sich zeitweise mehrere Polizisten im Gebäude des "Stonewall Inn". Erst nach mehreren Stunden konnte eine Sondereinheit der Polizei die Lage unter Kontrolle bringen. Doch die Krawalle in der Christopher Street flammten in den folgenden Tagen immer wieder auf.

Die Unruhen um die Szene-Bar gelten als Initialzündung der internationalen Emanzipationsbewegung von Schwulen und Lesben. Zum ersten Jahrestag der Krawalle zogen etwa 4.000 Homosexuelle durch New York und forderten Gleichberechtigung. Heute erinnert der jährliche Christopher Street Day (CSD) an die Vorfälle. 

 

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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