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Vor Stichwahl

Auinger hält an Neutor-Sperre fest

Auinger APA/BARBARA GINDL
Auinger hält die Neutor-Sperre weiterhin für die richtige Lösung

Nach den geschlagenen Kommunalwahlen in der Stadt Salzburg zeigt sich SP-Spitzenkandidat Bernhard Auinger für die Stichwahl am 24. März zuversichtlich. Der 45-Jährige will an der geplanten Neutor-Sperre zur Verkehrsberuhigung in Salzburgs Innenstadt festhalten. "Ich stehe zu 100 Prozent zu dem, was ich vor der Gemeinderatswahl gesagt habe", erklärte Auinger am Mittwoch in einer Stellungnahme gegenüber SALZBURG24.

Amtsinhaber Harald Preuner (ÖVP) erzielte am vergangenen Sonntag mit 41,3 Prozent einen klaren Vorsprung vor seinem SPÖ-Vize, der 30,7 Prozent der Stimmen erhielt. Entgegen anderslautender Meldungen werde Auinger vor der Stichwahl kein neues Verkehrskonzept für die Mozartstadt präsentieren: "Die von Johann Padutsch (Bürgerliste), Lukas Rößlhuber (NEOS) und mir präsentierte Neutor-Regelung ist die beste Lösung zur Beruhigung der Innenstadt", so Auinger.

Verkehr als Wahlkampfthema

"Ich werde die Neutor-Regelung als Ziel in die Parteienverhandlungen nehmen, doch bin ich Realist genug, dass eine gestärkte ÖVP diese Lösung nicht haben will." Auinger hält die Sperre weiterhin für die richtige und beste Lösung, auch weil sie Symbolkraft für andere Stadtteile habe.

Preuner gegen Neutor-Sperre

Der Planungsausschuss der Stadt Salzburg hat Mitte Februar mehrheitlich die Sperre des Neutors für den privaten Autoverkehr beschlossen. Bürgermeister Preuner hat ungeachtet dessen bereits angekündigt, nach der Wahl den neuen Gemeinderat noch einmal mit der Sperre des Neutors befassen zu wollen. Klar ist, dass sich die Kräfteverhältnisse im neuen Stadtparlament für die kommenden fünf Jahre verändert haben.

(S24/APA)

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