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Bilanz 2019

Zehn Einsätze pro Tag für Berufsfeuerwehr

Brandbekämpfung, Wohnungsöffnungen und Transporte als Aufgaben

Die 125 Mann der Berufsfeuerwehr in der Stadt Salzburg hatten im Jahr 2019 allerhand zu tun: Wie aus der Einsatzstatistik hervorgeht, rückten die Floriani zu exakt 3.627 Einsätzen aus – das sind im Schnitt knapp zehn pro Tag. Dramatisch war es am 1. Juli als eine Gewitterzelle über der Stadt einen Großbrand eines Bauernhauses auf dem Gaisberg und zahlreiche kleinere Brände verursacht hatte.

Salzburg

Die Bandbreite der Leistungen bei durchschnittlich knapp zehn Einsätzen täglich ist jedenfalls groß – vom Feuer in Wohn- und Betriebsgebäuden, Papiercontainern, im Wald oder in der Landwirtschaft über das Entfernen von Gefahrengut auf Verkehrsflächen, Tiertransporte und Pumpeinsätze bis zur Bergung von Personen aus Zwangslagen reichen die Herausforderungen.

Weitreichendes Aufgabenfeld

Brandherd Nummer Eins liegt in der Küche – rund 180 Mal gab es Alarm wegen verschmorter Speisen – „zu heiß gebratene Käsekrainer und die im Backrohr vergessene Pizza sind da die Klassiker“, weiß Branddirektor-Stellvertreter Werner Kloiber. Im Bereich der technischen Einsätze geht es besonders häufig darum, herrenlose oder verletzt aufgefundene Tiere zum Tierarzt oder ins Tierheim zu bringen (240 Einsätze), und Wohnungen zu öffnen (237), wenn zum Beispiel ein Bewohner nicht erreichbar ist und ein Unfall oder Krankheit vermutet wird, oder auch auf Ersuchen der Polizei.

Laufen für die gute Sache

Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) sagt: „Ich bedanke mich bei jedem einzelnen dieser tollen Truppe für seinen Einsatz im Dienst für die Sicherheit der Salzburgerinnen und Salzburger. Großartig finde ich aber nicht nur die professionelle Leistung unserer Feuerwehrleute, sondern auch ihr ehrenamtliches Engagement, wie zuletzt beim Austrian Firefigther Run.“ Mit diesem Staffellauf über rund 700 km und 10.000 Höhenmeter in voller Montur von Eisenstadt nach Salzburg haben sie tausende Spenden-Euro für das mobile Kinderhospiz Salzburg „erlaufen“.

Salzburger vertrauen Floriani

Auch der alle zwei Jahre erhobene Stadt-Index – eine repräsentative Befragung der Salzburger Bevölkerung – beschert der Berufsfeuerwehr traditionell Bestnoten; im Jahr 2019 vergaben die Salzburgerinnen und Salzburger die Note 1,24 (Schulnotenskala) und wählten die Feuerwehrleute damit auf die Pole-Position innerhalb der Stadtverwaltung.

Verstärkung für Berufsfeuerwehr

Ab 7. Jänner bekommt die Berufsfeuerwehr Salzburg übrigens Verstärkung, freut sich Branddirektor Reinhold Ortler. „Zehn junge Männer zwischen 21 und 30 Jahren kommen neu in unser Team und beginnen mit der Ausbildung. Damit erreichen wir wieder unsere ‚Soll-Stärke‘ von 135 Feuerwehrleuten.“

(Quelle: SALZBURG24)

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