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Salzburger handelten mit Kokain im Wert von 150.000 Euro

Zwei Männer und eine Frau aus der Stadt Salzburg wurden vom LKA Salzburg als Drogenhändler entlarvt.

Das LKA Salzburg führte Suchtgiftermittlungen hinsichtlich eines Kokainpaketes durch, dass per Post EMS aus Costa Rica mit Zieladresse in Salzburg von den spanischen Zollbehörden am Flughafen Madrid abgefangen worden war.

Kokain im Wert von 150.000 Euro

Im Zuge einer kontrollierten Lieferung wurde das Kokainpaket von Wien nach Salzburg transportiert. Das Kokain war im Ledereinband einer Mappe eingenäht, die sich in dem Paket befand. In dem Paket waren ca. 500 Gramm Kokain mit einem Reinheitsgehalt von fast 60 %. Das Kokain hätte (gestreckt) einen Straßenverkaufswert von ca. 150.000,- Euro.

Drei Salzburger organisierten Handel mit Kokain

Adressatin des besagten Kokainpaketes war eine 27-jährige Salzburgerin. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte eruiert werden, dass die Organisatoren dieser Kokainsendung ein 31-jähriger und ein 27-jähriger Salzburger waren. Alle drei Personen sind österreichische Staatsbürger und wurden festgenommen. Es wurden bei zwei gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchungen in der Stadt Salzburg noch geringe Mengen Suchtmittel sowie Suchtmittelutensilien sichergestellt.

Mehrere Überweisungen nach Costa Rica

Die weiteren Ermittlungen brachten zutage, dass ein 28-jähriger Salzburger im Auftrag des 31-jährigen Salzburgers im Laufe des Jahres 2010 mehrere Überweisungen in Höhe von insgesamt ca. 20.000,- Euro nach Costa Rica durchgeführt hat. Die Überweisungen wurden unter dem Deckmantel für Tropenholz Investments durchgeführt, tatsächlich dürfte es sich jedoch um Geldüberweisungen für bereits erfolgte Drogenlieferungen, darunter Kokain, gehandelt haben.
(Quelle: S24)

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