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Salzburger Hauptbahnhof gewinnt Staatspreis für Design

Der neue Salzburger Hauptbahnhof mit täglich 25.000 Kunden wird aktuell bis Ende 2014 zu einer modernen Verkehrsdrehscheibe umgebaut. Schon jetzt, vor der eigentlichen Fertigstellung wurde ihm der österreichische Staatspreis für Design zu teil.

Vom ehemaligen Prellbockbahnhof wird der Salzburger Hauptbahnhof zum internationalen Durchgangsbahnhof und wichtigen Taktknoten für den Zugverkehr in ganz Österreich.

Historie und Moderne miteinander verknüpft

Die siebenköpfige Jury kam zum finalen Ergebnis, dass dieses innovative und kundenfreundliche Konzept „...Historie und eine zweite Moderne zu einer durch und durch gelungenen Einheit verbinden. Das Projekt zeichnet sich durch einen respektvollen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz aus, gleichzeitig kommen neue Technologien und eine minimalistische und puristische Formensprache zum Zug, die das Bauwerk in seinem Erscheinungsbild und in seiner Funktion für die Zukunft tragfähig machen", so die Jurybegründung. Der neue Salzburger Hauptbahnhof hat schon jetzt weit über die Grenzen des Bundeslandes hinaus ein positives Image und stellt als Taktknoten des Nah- und Fernverkehres eine tragende Säule des Bahnverkehres der Zukunft dar.

Staatspreis zum 45. Mal verliehen

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend hat heuer zum 45. Mal den Staatspreis für Design ausgeschrieben. Der begehrte Preis soll der steigenden Bedeutung von Design für unternehmerischen Erfolg und die Qualität des Standortes Österreich Rechnung tragen. In der Kategorie „Räumliche Gestaltung" ist insbesondere die Bedeutung der räumlichen Gestaltungskonzepte für den öffentlichen und privaten Raum entscheidend.

Bahnhof Salzburg: Kundenservice trotz Baustelle

BMWFJ/Matthias Silveri Salzburg24
BMWFJ/Matthias Silveri
BMWFJ/Matthias Silveri

Aus den Händen von Generalsekretär des Harald Kaszanits übernahmen der verantwortliche ÖBB Bereichsleiter Technik Heinz Gschnitzer sowie der zuständige Projektleiter in Salzburg Thomas Wörndl den Staatspreis für Design. Zudem freuten sich der Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG Franz Bauer und das Architekturbüro Kada Wittfeld über den begehrten Staatspreis. „Diese Auszeichnung sehen wir als eine Anerkennung für die Leistung des gesamten Teams. Bei laufendem Betrieb ein solches Großprojekt umzusetzen war und ist eine enorme Herausforderung. Vor allem weil wir auch während der gesamten Bautätigkeit die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich erfüllen wollen", so Vorstandsdirektor Franz Bauer abschließend.

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