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So will die Salzburger Stadt-SPÖ punkten

Brandner, Hagenauer, Auinger, Wanner.JPG SPÖ Stadt Salzburg
V.l.n.r.: Andrea Brandner, Anja Hagenauer, Bernhard Auinger und Michael Wanner bei der Pressekonferenz am Freitag. 

Verkehr, Wohnen und Kinderbetreuung: Mit diesen – bereits bekannten Themen – will die SPÖ in der Stadt Salzburg bei den Wählern punkten und den Bürgermeistersessel zurückerobern. Bei einer Pressekonferenz am Freitag stellte das Team rund um Bernhard Auinger die Details vor.

Die SPÖ suchte in den vergangen Wochen intensiv den Kontakt zu den Wählerinnen und Wählern: 5.000 Hausbesuche wurden in der Stadt Salzburg seit September durchgeführt. Anhand der dabei gesammelten Informationen wurden dann die Wahlschwerpunkte erstellt, welche dem „Team Auinger – die Stadt-SPÖ“, unter diesem Namen tritt die SPÖ bei der Gemeinderatswahl am 10. März an, wieder das Bürgermeisteramt bringen soll. Das Hauptaugenmerk liegt auf den bekannten Themen Verkehr, Wohnen und Kinderbetreuung.

Stadt Salzburg: Eil-Buslinien sollen Öffis attraktiver machen

Beim Thema Verkehr will die SPÖ rasche Lösungen herbeiführen. Sogenannte Eil-Buslinien, also Busse, die nicht an jeder Haltestelle halten, sollen vor allem zu Stoßzeiten die vorhandenen Buslinien verstärken und die Salzburgerinnen und Salzburger rascher von A nach B bringen. Vorstellbar sind für die SPÖ dabei die Linien aus den Umlandgemeinden in die Stadt Salzburg, also die Linien 21, 25, 27 und 28. Auch eine Tangentenlinie von Salzburg-Süd nach Liefering wird überlegt.

Laut Auinger würden diese Busse Mehrkosten in der Höhe von einer Million Euro bedeuten, wofür auch auf den Albus zurückgegriffen werden müsse. Genaue Berechnungen zur Zeitersparnis gibt es noch nicht, wenn diese Busse aber nur jede zweite oder dritte Haltestelle ansteuern, dann „ist man von Salzburg-Süd wohl um etwa zehn Minuten schneller am Bahnhof“, rechnet Auinger bei der Pressekonferenz am Freitag vor. Ausgebaut werden sollen zudem die Radwege vom Umland in die Stadt Salzburg.

Hagenauer will GSWB-Mietwohnungen vergeben

Im alten Jahr wurden in der Stadt Salzburg neue Vergaberichtlinien für Sozialwohnungen beschlossen. Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer will diese "transparenten und fairen" Vergaberichtlinien künftig auch für die Vergabe von Wohnungen der Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaften (GSWB) auf Stadtgebiet anwenden. Wohnungen, welche derzeit noch von der GSWB vergeben werden, will Hagenauer unter den Einflussbereich der Stadt Salzburg bringen und mit den neuen Wohnungsvergaberichtlinien verbinden. Dabei handelt es sich offenbar um mehr als 1.000 Wohnungen, die so vergeben werden sollen.

SPÖ: Private Kinderbetreuung soll günstiger werden

Um die Kinderbetreuung auch bei den privaten Trägern günstiger zu gestalten, will die SPÖ hier über ein Zuschusssystem die Preise senken. Diese Gelder sollen laut Auinger den Eltern zugeführt werden, nicht den privaten Einrichtungen. Weitere Gespräche dazu sollen aber erst im Februar fortgesetzt werden. Investiert werden soll auch in die schulische Infrastruktur in Salzburg. 55 Millionen Euro wurden dabei im Budget für 2019 bereits beschlossen, Investitionen von insgesamt 200 Millionen Euro sollen über die nächsten 15 Jahre folgen.

Gemienderatswahl: 200.000 Euro für Bürgermeisteramt

Den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt in der Stadt Salzburg lässt sich die SPÖ 200.000 Euro kosten. „Ziel ist es, die vorhanden 15 Mandate zu halten und natürlich das Bürgermeisteramt zurückzugewinnen“, so Bezirksparteivorsitzender Michael Wanner am Freitag. Wanner sieht die Stadt Salzburg dabei als „roten Gegenpol zur aktuellen Bundespolitik“. Offiziell in den Wahlkampf startet die Stadt-SPÖ dann am 30. Jänner um 19 Uhr in der TriBühne Lehen. 

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