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Umgestaltung

Bäume im Volksgarten "übersiedelt"

Arbeiten mit schwerem Gerät

Die Umgestaltung des Volksgartens geht in großen Schritten voran. Nach der Eröffnung des neuen Spielplatzes fährt nun großes Gerät auf und „übersiedelt“ vier Bäume.

Salzburg

Die drei rund zehn Meter hohen Eichen und ein Spitzahorn bekommen im Park neue Standorte. Die Verpflanzungen sind aufgrund der aktuellen Parkgestaltung notwendig.

Volksgarten als Wohlfühloase

„Durch die Umgestaltung wird der Volksgarten zu einer echten Wohlfühloase für Familien, Sportler und Erholungssuchende. Gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, ein attraktives, zeitgemäßes und vielfältiges Freizeit- und Bewegungsangebot bieten zu können. Die Baumverpflanzungen sind in diesem Zusammenhang ein besonders wichtiges Element, da sie nicht nur Schattenspender sind, sondern auch den Park formen und zur Belebung und Nutzung der Veranstaltungsfläche abseits von Veranstaltungen beitragen“, informiert Bürgermeister-Stellvertreterin Barbara Unterkofler, ressortzuständig für die Stadtgärten.

„Ballenstecher“ im Einsatz

Für die Verpflanzungen ist ein Spezialgerät aus Deutschland im Einsatz. Die Rundspaten-Maschine der Firma Opitz (Optimal 3000, 5-Achser) wurde speziell für Baumverpflanzungen entwickelt. Die Ballenform entspricht dem natürlichen Wurzelsystem und fördert dadurch das Wiederanwachsen nach der Verpflanzung.

Für die „Übersiedlung“ wird am neuen Standort eine Wurzelgrube ausgehoben. Danach sticht das Spezialgerät einen Wurzelballen mit einem Durchmesser von rund drei Metern und einer Tiefe von 1,5 Metern aus. Der Baum wird an seinen neuen Standort gebracht und in ein spezielles Baumsubstrat mit Wasser- und Nährstoffspeicher, Wachstumsförderer sowie Wurzelentwicklungshilfe gepflanzt und dann am Boden verankert.

Die neuen Standorte befinden sich auch im Volksgarten. Der Spitzahorn ist künftig im Bereich des Beachvolleyball-Platzes zu finden, zwei Stiel-Eichen spenden Schatten für Erholungssuchende am Teichufer und eine Stiel-Eiche siedelt ins Zentrum der geplanten Veranstaltungsfläche. Die Vogelkirsche „wandert“ zum Basketballplatz.

(Quelle: SALZBURG24)

Neue Attraktionen in Salzburger Volksgarten

Hochseilgarten im Volksgarten FMT-Pictures/M.W.
Der Salzburger Volksgarten bekommt ab Ostern neue Attraktionen.

Ab Freitag steht im Salzburger Volksgarten eine neue Attraktion zur Verfügung. Der Hochseilgarten kann dann bereits genutzt werden.

Weiters werden im Volksgarten ein Kletterturm, Supernova Laufkreisel, Schaukeln und viele andere Spielgeräte für Kinder zur Verfügung stehen. Der Wasserspielplatz wird ab Ostern mit Wasser versorgt werden.

"Wohlfühloase" Volksgarten

„Durch die Umgestaltung wird der Volksgarten zu einer echten Wohlfühloase für Familien, Sportler und Erholungssuchende. Gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, ein attraktives, zeitgemäßes und vielfältiges Freizeit- und Bewegungsangebot bieten zu können“, so die ressortzuständige Bürgermeister-Stellvertreterin Barbara Unterkofler.

Klettern, balancieren und „pritscheln“

Rund 4,5 Meter hoch ist neue TÜV-geprüfte Hochseilgarten im Volksgarten. Um die obere Ebene zu erreichen, müssen eine Mini-Boulderwand, Kletterstangen oder Hängeleiter überwunden werden. Das ist die „natürliche“ Altersgrenze, wenn Eltern nicht mithelfen. Oben angelangt, ist Mut und Geschick gefragt – über miteinander verbundene Flächen oder einem dicken Seil lässt sich der „Klettergarten“ umrunden. Für Sicherheit sorgt der Fallschutz aus Rindenmulch.

„Mit dem Hochseilgarten haben wir uns dabei für ein Spielgerät entschieden, das in Salzburg einzigartig ist und die Kinder auch sportlich fordert. Der erste Wasserspielplatz der Stadt verspricht für die Kinder dabei für die heißen Sommermonate Spielspaß und Abkühlung zugleich“, freut sich Unterkofler.

Wasserspielplatz ab Ostern

Dieser neue Wasserspielplatz lässt die Herzen der ganz jungen Volksgarten-Fans höher schlagen: ein Hügel, zwei Brunnen, Holzrinnen, ein steinerner „Bachlauf“ und jede Menge Sand und Gatsch versprechen Wasserspielvergnügen pur. „Die Lage zwischen Gersbach und Salzach ist natürlich perfekt für den ersten Wasserspielplatz in der Stadt geeignet“, freut sich auch Christian Stadler, Leiter der Stadtgärten.

Für alle, die lieber am Boden bleiben, bietet die Supernova – das „Drehkarussell“ – ein „Surf-Feeling“, auch Tischtennis-Tische sowie Bodenspielmarkierungen sind vorhanden.

Zusätzlich gibt es einen Kleinkinderspielbereich für altersgemäßes Klettern. Alles im Blick haben die Eltern von der neuen Rundbank um eine „Kastanie“ mit angenehmem Mikroklima. Die Kosten für den Spielplatzbereich betragen rund 230.000 Euro.

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