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Salzburgs Seilbahnen investieren 200 Millionen Euro für Wintersaison 2018/19

Salzburgs Seilbahnwirtschaft nimmt ordentlich Geld in die Hand. APA
Salzburgs Seilbahnwirtschaft nimmt ordentlich Geld in die Hand.

Salzburgs Seilbahnunternehmen investieren für die heurige Wintersaison 200 Millionen Euro in neue Anlagen, Komfortverbesserungen und effiziente Beschneiung. Damit ist das Investitionsvolumen doppelt so hoch wie noch im letzten Jahr.

"Die vergangene Wintersaison ist für die Seilbahnwirtschaft hervorragend gelaufen. Der viele Schnee und der Kalender waren maßgeblich für das Rekordergebnis verantwortlich", resümierte Ferdinand Eder, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS).

1,5 Mrd. Euro Investitionen seit 2007

Jetzt stehe der nächste Winter vor der Tür und die Branche sei dafür gut gerüstet. Laut einer Umfrage der Fachgruppe werden Salzburgs Seilbahn- und Liftbetreiber für die Saison 2018/19 insgesamt 200 Millionen Euro (Vorsaison: 100 Millionen Euro, Anm.) investieren. Zählt man die Investitionen der vergangenen elf Jahre zusammen, ergeben sich fast 1,5 Milliarden Euro, die die Seilbahnwirtschaft für Modernisierungen und Verbesserungen aufgewendet hat. "Mit diesen Investitionen ist die heimische Seilbahnwirtschaft der Motor für Konjunktur und Beschäftigung in den Salzburger Wintersportgebieten“, unterstrich Eder. Die nachhaltige Wirkung auf andere Branchen wie etwa den Bau, die Gastronomie oder den Handel sei enorm.

Komfort-Optimierung für Seilbahnen und Liftanlagen

2018/19 fließen 130 Millionen Euro in den Neubau und die Komfort-Optimierung von Seilbahnen und Liftanlagen. In Zukunft gehe die Entwicklung laut Eder weiter in die Schaffung von Groß-Skiräumen, dort wo es topografisch Sinn ergibt. Der Wintergast entscheidet über den Ort seines Urlaubs sehr stark nach der Größe des Skigebiets, auch wenn er es dann möglicherweise gar nicht in Anspruch nimmt.

Technische Beschneiung in Salzburg

Auf hohem Niveau bewegen sich daher auch die Investitionen für die technische Beschneiung. Sie liegen für die Saison 2018/19 bei 40 Millionen Euro. Der auf Salzburgs Pisten produzierte technische Schnee gehorcht dabei dem "Reinheitsgebot", dem sich die Pistenbetreiber verpflichtet haben: Nur Wasser und Luft werden verwendet. Insgesamt werden 85 Prozent der rund 4.700 Hektar an Skipisten im Land Salzburg technisch beschneit. Weitere 30 Millionen Euro fließen heuer in Parkplätze, Pistengeräte, Service- und Gastronomieeinrichtungen.

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