Jetzt Live
Startseite Stadt
Stadt

Scharfe Kritik nach Geparden-Ausbruch in Salzburger Zoo

Nach dem Ausbruch von Ginger am Mittwoch aus dem Salzburger Zoo, hagelt es Kritik von Tierschützern. Zoo Salzburg
Nach dem Ausbruch von Ginger am Mittwoch aus dem Salzburger Zoo, hagelt es Kritik von Tierschützern.

Nachdem am Mittwoch die Geparden-Dame Ginger aus dem Salzburger Zoo ausgebüxt ist, hagelt es nun von Tierschützern Kritk.

Für die Tierschützer der Organisation EndZOO macht die erneute Flucht mehr als deutlich, dass selbst die weitläufigste Gefangenschaftshaltung Österreichs keine auch nur annähernd artgerechte Bedingungen für Geparden schaffen kann, wie sie in einer Aussendung am Donnerstag erklären. "Geparden durchstreifen in Freiheit Gebiete von 37 bis an die 7.000 Quadratkilometern. Wobei weiblichen Geparden meist "nicht territorial" sind." Geparden sind, nach einer Analyse der Tierschutzorganisation EndZOO, übrigens die Raubkatzen die am häufigsten und mehrmals hintereinander ihrem Freiheitsdrang folgen und aus Zoo-Gefangenschaften flüchten.

Was sagt ihr zu diesen Vorwürfen?

Nicht der erste Vorfall

Zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren ist am Mittwoch aus dem Zoo Salzburg ein Gepard ausgebrochen. Das Weibchen “Ginger” überwand gegen 11.00 Uhr eine mit Stromlitzen gesicherte zweieinhalb Meter hohe Mauer hinter einem Wassergraben. Passiert ist nichts, nach zehn Minuten kehrte es auf Anweisung eines Pflegers freiwillig zurück ins Gehege, so Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner zur APA.

Ermittlungen wurden eingestellt

Nach dem ersten Gepardenausbruch hatte die Staatsanwaltschaft auch Ermittlungen wegen des Verdachts einer “Gefährdung der körperlichen Sicherheit” gegen Grebner eingeleitet. Dieses Verfahren wurde aber Monate später “aus beweismäßigen Gründen” eingestellt. Wegen der beiden anderen Zwischenfälle gab es keine Ermittlungen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 26.02.2021 um 08:10 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/scharfe-kritik-nach-geparden-ausbruch-in-salzburger-zoo-45071107

Kommentare

Mehr zum Thema