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Schutzgebiete um Nockstein: Das sagen Salzburgs Parteien

Marlene Svazek wirft Astrid Rössler politisches Kalkül vor und vermutet bereits Wahkampfgeplänkel. APA/Barbara Gindl/Archiv
Marlene Svazek wirft Astrid Rössler politisches Kalkül vor und vermutet bereits Wahkampfgeplänkel.

Das Einlenken von LH-Stv. Astrid Rössler (Grüne), die Gebiete um den Nockstein (Flachgau) als Naturschutzgebiet auszuweisen, wurde von Salzburgs Parteien am Mittwoch unterschiedlich kommentiert.

Das Einlenken auf die Linie und Forderungen der SPÖ begrüßt SPÖ-Chef Walter Steidl. "Mit einer teilweisen Ausweisung zu Natura-2000-Gebieten des Nocksteins wird man aber keine bessere Trasse für die geplante 380-kV-Leitung finden. Die SPÖ will eine bessere Lösung, als es die geplante Freileitung ist und dieses Ziel werden wir weiterhin verfolgen, auch im Landtag", so Steidl in einer Aussendung am Mittwoch

Grüne über geplante Schutzgebiete erfreut

Über die geplante Ausweisung der Schutzgebiete zeigten sich am Mittwoch die Salzbruger Grünen in einer Aussnedung erfreut: "Mit dem Ergebnis der sorgfältigen naturschutzfachlichen Prüfung ist die Basis für eine Ausweisung von drei Schutzgebieten im Gebiet des Nocksteins gelegt. Das freut uns sehr", so Klubobmann LAbg. Cyriak Schwaighofer.

Svazek sieht politisches Kalkül

Marlene Svazek wirft Astrid Rössler politisches Kalkül vor und vermutet bereits Wahkampfgeplänkel: "Könnte die Ausweisung dieser Schutzgebiete allerdings das 380kV-Projekt tatsächlich verhindern, würde die ÖVP wohl kaum zustimmen. Zu befürchten ist deshalb, dass es sich hierbei nur um grünes Wahlgeplänkel handelt", so NAbg. Marlene Svazek in einer Aussendung am Mittwoch.

(Quelle: S24)

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