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Schwebende Stahlteile am Salzburger Hauptbahnhof

Die Arbeiten am Salzburger Hauptbahnhof laufen auf Hochtouren. Derzeit wird  das 3.000 Quadratmeter große Folienkissendach über den Bahnsteigen montiert. Die aufwendigen Arbeiten werden in der Nacht durchgeführt.

Wenn andere Menschen schlafen gehen und die Fahrgast- und Zugfrequenz am Salzburger Hauptbahnhof zurückgeht, dann starten die Spezialarbeiten der ÖBB-Projektleitung für das neue Folienkissendach.

Zwölf-Tonnen-Spannbögen mit Kran gehievt

Nacht für Nacht werden zwischen 22 und 5 Uhr bis zu 25 Meter lange Spannbögen durch einen schienengebundenen Kran in luftige Höhen gehievt. Jedes Einzelteil hat ein Gewicht von bis zu zwölf Tonnen und ist mit einem roten Sicherheitsnetz für den Arbeitseinsatz der Fachkräfte überzogen. Punktgenau in Position gebracht verbinden sie an 35 Stellen die Bahnsteigdächer zwischen Bahnsteig 3 und 4. Sie sind die Basis für das Aufziehen einer Spezialkonstruktion dem sogenannten Folienkissendach. Dünne Kunststoffmembrane ähnlich jenen des bekannten Münchner Fußballstadions „Allianz Arena“ werden über die Bögen gespannt und mit Luft gefüllt. So entsteht ein imposantes Luftkissenpolster als Lückenschluss zwischen Stahlhalle und den neuen Bahnsteigdächern.

Dach-Montage am Hauptbahnhof bis Mitte Juli

Den Kunden und Besuchern bringt die Konstruktion viele Vorteile: Einerseits bietet das Element idealen Schutz vor Witterungseinflüssen am Bahnsteig, gleichzeitig bleibt eine hohe Lichtdurchlässigkeit bestehen und bringt trotzdem eine Dämmung gegen Hitze und insgesamt ein freundliches Ambiente. Bis Mitte Juli werden insgesamt 3.000 Quadratmeter Folie aufgezogen und in den nächsten Nächten staunen die Bahnhofsbesucher noch weiter über „fliegende Stahlteile“ am Salzburger Hauptbahnhof.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.04.2021 um 05:03 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/schwebende-stahlteile-am-salzburger-hauptbahnhof-59356768

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