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Shared Space: Neue Begegnungszone für die Salzburger Altstadt

Der Altstadt Verband hat sich deutlich gegen eine Sperre der Altstadt ausgesprochen. FMT-Pictures/ M.W.
Der Altstadt Verband hat sich deutlich gegen eine Sperre der Altstadt ausgesprochen.

Eine Sperre der Altstadt kommt für den Altstadt Verband nicht in Frage. Eine Shared-Space-Zone zwischen Neutor, Müllner Hügel und Staatsbrücke soll die Verkehrssituation in der Altstadt hingegen verbessern.

Auch AK-Präsident Siegfried Pichler und der Naturschutzbund sprachen sich, laut Altstadt Verband, für eine Erweiterung der Mönchsberggarage aus. Der Altstadt Verband setzt sich für eine Reduktion des Durchzugsverkehrs in der Altstadt ein. Eine Sperre der Altstadt, von welcher Seite auch immer, kommt für den Altstadt Verband nicht in Frage.

Shared-Space-Zone als neue Lösung

„Die einzige und sinnvollste Lösung für ein funktionierendes Verkehrssystem in der Salzburger Altstadt ist eine großräumige Shared-Space-Zone: Keine Ampeln, keine Zebrastreifen, eine ansprechende Gestaltung und Bepflanzung, barrierefreie Bordsteinkanten sowie ein Tempolimit von 20 km/h für Stadtbusse, Taxis, Pkws und Radfahrer“, so der Altstadt Verband in einer Aussendung am Dienstag. „Die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer ist genauso wichtig wie ganztägige Lieferzeiten. Die Vorteile einer Begegnungszone sind schon jetzt in der Griesgasse sichtbar: Mehr Sicherheit, weniger Durchzugsverkehr, eine höhere Fußgängerfrequenz und somit mehr Umsatz für den Handel bringen einen maximalen Gewinn an Lebens- und Aufenthaltsqualität. Weniger Schadstoffe und Lärm sorgen für eine gesteigerte Wohnqualität.“

Bürgerinitative stellt klare Forderung

Die Bürgerinitiative gegen den Ausbau der Mönchsgarage fordert indes eine Entwicklung eines Gesamtverkehrskonzeptes unter Einbeziehung des Großraums Salzburgs mit dem Ziel, sinnvolle, leistungsfähige und bezahlbare Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zu schaffen.

Neugestaltung bereits auf Schiene

„Der Ausbau der Mönchsberggarage reduziert den Parkplatzsuchverkehr rund um die Altstadt, macht Plätze wie den Innenhof von St. Peter autofrei und schafft neue Möglichkeiten“, so die Aussendung weiter. Die nächsten Schritte sind bereits in der Umsetzungsphase: Die endgültige Neugestaltung von Griesgasse und Hanuschplatz mit dem Ende der Baustelle Sternbräu und die Planung der Neugestaltung der Getreidegasse mittels Pflasterung und professionellem Lichtkonzept. Wie die Altstadt in Zukunft aussehen könnte, zeigen erste Pläne. Breite Gehsteige, Grünpflanzen, eine ansprechende und barrierefreie Gestaltung und Infrastruktur sind das Ziel. „Ein großer Vorteil nicht nur für die Altstadtunternehmer, sondern vor allem auch für die Besucher der Altstadt.“

(Quelle: S24)

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