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So hält der Elektroauto-Akku im Winter länger

Der Akku mag Kälte nicht besonders. ÖAMTC
Der Akku mag Kälte nicht besonders.

Minustemperaturen bedeuten für strombetriebene Fahrzeuge eine große Herausforderung. Die Kälte tut den Akkus nicht gut und die Reichweite geht damit zurück. Mit diesen Tipps hält der Akku beim E-Auto auch im Winter länger.

„Die Akkus verlieren generell bei Kälte an Kapazität, werden dann noch Stromverbraucher aktiviert, kann die Reichweite bei E-Autos im Winterbetrieb bis auf die Hälfte zurückgehen“, weiß Harald Angerer vom ÖAMTC Salzburg.

Heizung ist größter Stromfresser

Größter Stromfresser ist die Heizung: „Je länger und stärker die Heizung in Betrieb ist, desto kürzer ist die Reichweite. Darum ist es sinnvoll, das Elektroauto schon beim Laden vorzuheizen, um die Akkus zu entlasten“, empfiehlt Angerer. Das kann meist in den Fahrzeugeinstellungen oder einfacher per App programmiert werden. So kommt die Heizenergie über das Ladekabel aus dem Stromnetz und nicht aus der Antriebsbatterie.

Reichweitenreserve einplanen

Was für Elektroautos generell gilt – nämlich immer eine Reichweitenreserve einzuplanen – ist in der kalten Jahreszeit noch wichtiger. Denn: Innenraum-, Heck- und Frontscheiben-, Sitz- und Lenkradheizung, Lüftung und Fahrzeugbeleuchtung verbrauchen wesentlich mehr elektrische Energie als im Sommer. Energiesparen darf allerdings niemals auf Kosten der Sicherheit gehen, auch beim E-Auto nicht. „Alle Scheiben müssen eis- und beschlagfrei sein und auch aufs Licht darf nicht verzichtet werden“, so Angerer.

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