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So nehmen die Salzburger den EU-Gipfel wahr

Rund um den EU-Gipfel sind einige Straßen in der Stadt Salzburg gesperrt. FMT-Pictures/MW
Rund um den EU-Gipfel sind einige Straßen in der Stadt Salzburg gesperrt.

Salzburg wird mit dem EU-Gipfel für zwei Tage zum Zentrum Europas. Doch wie stehen die Bewohner der Stadt zu dem Spektakel? Wir haben uns in Salzburgs Innenstadt auf Stimmenfang begeben.

Monika Weichenberger: "Ich finde die Stimmung recht spanned, weil sehr viel Polizeiaufgebot herrscht und man ständig Herren in Anzügen zu sehen bekommt. Solch ein Trubel kommt nicht allzu oft in Salzburg vor und genau das macht mich neugierig, zuzusehen. Man ist irgendwie gespannt, ob etwas passiert oder nicht. Die Sicherheitsmaßnahmen sind sicherlich ausreichend, so viel Polizei habe ich schon lange nicht mehr gesehen."

Monika Weichenberger, 43 Jahre aus der Stadt Salzbrug äußert sich zum EU-Gipfel./SALZBURG24/Andonov Salzburg24
Monika Weichenberger, 43 Jahre aus der Stadt Salzbrug äußert sich zum EU-Gipfel./SALZBURG24/Andonov

Anna Kostmann: "So gut beschützt war Salzburg noch nie. Für mich ist der EU-Gipfel überhaupt kein Problem, auch wenn ein Verkehrschaos eintreten sollte – ich bin sowieso mit den Öffis unterwegs. Ich finde es sogar eine Ehre, dass die ganze Politik zu uns nach Salzburg kommt."

Anna Kostmann ist gegenüber dem Polit-Treffen positiv gestimmt./SALZBURG24/Andonov Salzburg24
Anna Kostmann ist gegenüber dem Polit-Treffen positiv gestimmt./SALZBURG24/Andonov

Julian Feiser: "In der Getreidegasse kriege ich während der Arbeitszeit eigentlich wenig mit. Man merkt, dass viele Polizisten unterwegs sind. Bis auf den Fakt, dass die Busse etwas länger in die Stadt brauchen, ist kein großer Unterschied zu anderen Tagen erkennbar. Ich finde, dass es dazu gehört, wenn ein bis zwei Mal im Jahr etwas mehr los ist – auch wenn die Straßen gesperrt sind und man etwas länger von A nach B braucht."

Seinen Beruf als Postler kann Julian Feiser auch trotz dem Rummel in der Getreidegasse normal ausüben. /SALZBURG24/Andonov Salzburg24
Seinen Beruf als Postler kann Julian Feiser auch trotz dem Rummel in der Getreidegasse normal ausüben. /SALZBURG24/Andonov

Thomas Meisl: "Es ist gut, dass sich die Politiker zusammensetzen und miteinander einen Kompromiss finden wollen. Und dafür ist Salzburg eine schöne Location. Aber dass es genau zum Rupertikirtag sein muss, ist ein wenig seltsam. Die Zufahrt zu unserem Stand war etwas problematisch, aber es ist verständlich. Politik ist natürlich wichtiger als der Rupertikirtag."

Auch wenn seine Arbeit ein wenig darunter leidet, zeigt Thomas Meisl am alten Markt Verständnis für den informellen Gipfel./ SALZBURG24/Andonov Salzburg24
Auch wenn seine Arbeit ein wenig darunter leidet, zeigt Thomas Meisl am alten Markt Verständnis für den informellen Gipfel./ SALZBURG24/Andonov

Dangev Gjorgri: "Die Hubschrauber und Flugzeuge sorgen für viel Aufmerksamkeit bei Touristen und Einheimischen. Ich kann nur von Glück reden, dass ich mit dem Rad und nicht mit dem Auto da bin. Rund um Mirabell ist ja alles gesperrt. In der Altstadt merkt man nicht viel Unterschied zum Alltag. Nur den Touristen, die nicht gut informiert sind, merkt man eine gewisse Nervosität aufgrund des Polizeiaufkommens an. Aber wir alle wissen, dass nichts passieren wird."

Künstler Dangev Gjorgi nimmt bei den Touristen etwas Nervosität wahr. /SALZBURG24/Andonov Salzburg24
Künstler Dangev Gjorgi nimmt bei den Touristen etwas Nervosität wahr. /SALZBURG24/Andonov

Aufgerufen am 19.12.2018 um 03:58 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/so-nehmen-die-salzburger-den-eu-gipfel-wahr-60243304

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