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Rückzug dementiert

Spar hält an Ungarn fest

Spar APA/BARBARA GINDL
Die Spar-Zentrale in der Stadt Salzburg.

Der österreichische Handelskonzern Spar hat den Umsatz in Ungarn im vergangenen Jahr um fast zehn Prozent auf 617 Mrd. HUF (1,95 Mrd. Euro) gesteigert. Spar beschäftigt in Ungarn rund 13.000 Personen und leidet vor allem in Budapest und Westungarn an einem Fachkräftemangel. Mit Hilfe eines Treueprogramms versucht das Unternehmen, Arbeitnehmer an sich zu binden. Einen Rückzug aus Ungarn hat Spar kürzlich dementiert.

Salzburg

Die ungarische Handelsangestellten-Gewerkschaft KDFSZ spekulierte vor rund einem Monat über einen möglichen Rückzug von Spar aus Ungarn wegen Lohnrückständen und angeblich drohenden Strafzahlungen. Der Konzern dementierte das vehement und hat rechtliche Schritte gegen die Gewerkschaft angekündigt.

Spar investiert weiter in Ungarn

Spar habe im Vorjahr in Ungarn 32 Mrd. ungarische Forint in das bestehende Filialnetz investiert, sechs neue Geschäfte eröffnet sowie 17 erneuert, teilte die Ungarn-Chefin Gabriella Heiszler am Mittwoch laut ungarischer Nachrichtenagentur MTI in einer Pressekonferenz mit.

Die Zahl der Spar-Geschäfte stieg 2018 um 36 auf 555, darin enthalten sind auch 174 Franchisegeschäfte. Die Franchise-Shops waren für einen Umsatz von 36 Mrd. HUF verantwortlich, der Fleischereibetrieb von Spar für 36,4 Mrd. HUF. Mit Eigenmarken habe Spar in Ungarn einen Umsatz von 25 Prozent erzielt, so Managing Director Zsolt Szalay.

Online-Shop in Ungarn vor Start

Nach einigen Testmonaten könnte der ungarische Online-Shop in den nächsten Wochen starten. Das Unternehmen will weitere Details erst später bekanntgeben, hat aber bereits einen Personalbedarf von 100 Personen angemeldet, sobald die Lieferungen beginnen.

(APA)

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