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Spatenstich für die gemeinsame Rettungs-Einsatzzentrale

Nach langer Planungszeit beginnen am 2. Juli 2012 die Bauarbeiten für die Errichtung der gemeinsamen Einsatzzentrale des Roten Kreuzes, der Bergrettung, der Höhlenrettung und der Wasserrettung in der Sterneckstraße in der Stadt Salzburg.

Der Neubau der Einsatzzentrale wird 2.600 m² umfassen und die Baukosten werden ca. € 6,7 Mio. betragen. Die Fertigstellung ist für September 2013 geplant.  Für die gemeinsame Einsatzzentrale wird die Rotkreuz-Zentrale mit einem Erweiterungsbau mit einer Tiefgarage für 35 Einsatzfahrzeuge, sowie eines Wasch-, Hygiene- und Servicebereiches erweitert. Darüber erfolgt ein ca. 2.600 m2 großer 3-geschossiger Zubau. Darin werden im Erdgeschoss ein Empfangsbereich mit einem kleinen Rotkreuz-Museum und Lehrsälen untergebracht. Diese Lehrsäle können in einen großen Veranstaltungsraum für ca. 300 Personen umgewandelt werden.

Einsatzzentrale vereint Retter

Im ersten Obergeschoss des Neubaus entstehen Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräume für das Rote Kreuz. Im zweiten Obergeschoss werden die Landesleitungen von Berg-, Wasser- und Höhlenrettung ihr neues Zuhause finden. Weiters werden im zweiten Obergeschoss zusätzliche Schlafzimmer für die Freiwillige Kolonne untergebracht. Im dritten Obergeschoss entstehen ein Desk-Sharing-Büro, das in ein Lagezentrum für Großeinsätze und Katastrophenfälle umgewandelt werden kann, sowie ein Stabsbesprechungsraum und ein Notfall-Callcenter. Im Erdgeschoss der bestehenden Rotkreuz-Zentrale werden die Bereitschaftsräume erweitert und Räume für die Ortsstellen der Berg- und Wasserrettung geschaffen.  Die Landesleitstelle wird räumlich erweitert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Nach einer Bauzeit von 14 Monate wird die Fertigstellung im September 2013 erfolgen.

 Stadt und Land teilen sich die Kosten

Die Planung wurde durch das Büro FG-P GmbH in Salzburg durchgeführt, welches auch mit der örtlichen Bauaufsicht beauftragt ist. Mit den Baumeisterarbeiten wurde die Firma Doll GmbH & Co. KG in Seekirchen beauftragt. Die Baukosten werden ca. € 6,7 Mio. betragen. Die Stadt Salzburg, das Land Salzburg und der Gemeindeausgleichsfonds unterstützen das Projekt der gemeinsamen Einsatzzentralen mit einem Betrag von € 3,34 Mio.

 Optimale Vernetzung

„Durch diese gemeinsame Einsatzzentrale wird eine optimale Vernetzung der beteiligten Einsatzorganisationen, eine bestmögliche Verwendung der räumlichen Ressourcen und die wirksamste Nutzung des Synergiepotentials sichergestellt. Neben der gemeinsamen Benützung der Ausbildungs-, Schulungs- und Besprechungsräume, des Lagezentrums und der allgemeinen Flächen, soll auch die Leitstelle zur integrierten Leitstelle des Roten Kreuzes und der besonderen Rettungsdienste adaptiert werden“, erklärt Landesrettungskommandant Ing. Anton Holzer.
(Quelle: S24)

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