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Stadt muss 3.000 veraltete Straßenlampen austauschen

Die Stadt Salzburg muss bis 2015 rund 3.000 veraltete Quecksilberdampflampen der Straßenbeleuchtung austauschen.

Das beschloss der städtische Bauausschuss am Dienstag. „Es geht uns da wie allen anderen Gemeinden. Per Gesetz ist diese veraltete Technik dann nicht mehr zugelassen“, sagt Baudirektor Walter Hebsacker. Und verweist darauf, dass die Stadt Salzburg insgesamt 21.000 Lichtquellen im Straßenraum betreibt.

600 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen

Auf dem Vormarsch ist hier die moderne LED-Technik. Dank einem Drittel weniger Stromverbrauch können bereits 600 Tonnen CO2 pro Jahr damit in der Landeshauptstadt eingespart werden. Salzburg erprobt den Einsatz von LED-Leuchten unter anderem auf dem neuen Wilhelm-Kaufmann-Steg, am Franz-Josef-Kai, dem Schulweg Moos sowie im Lehener und Gnigler Park. Ziel ist, die Produktsicherheit (Lichtqualität, Lebenszyklus, Wartung) zu testen und weiter zu erhöhen. Die Leuchten sollen, großflächig eingesetzt, mindestens 25 bis 30 Jahre halten. Eng kooperiert wird dabei mit fünf industriellen Anbietern.

Anliegerbeitrag für Neuanlagen

Mehrheitlich sprach sich der Bauausschuss für eine moderate Anhebung der Anliegerleistung bei Neuanlagen aus. Laut Gesetz haben die Eigentümer von Bauplatzflächen ein Viertel der Errichtungskosten der Straßenbeleuchtung zu übernehmen. Bei einem (den aktuellen Material-, Rohstoff- und Technikpreisen angepassten) Durchschnittswert von 170,88 € pro Längenmeter ergibt sich ein Anliegerbeitrag von 42,72 €/m. Im Vergleich zu 2011 ist das eine Steigerung um 3,89 %. Anno 2011 wurden in vier Straßen neue Beleuchtungen installiert. Die Gesamtlänge betrug rund einen Kilometer. Die Wünsche dazu kamen überwiegend aus der Bevölkerung.
(Quelle: S24)

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