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Stadt Salzburg soll beim Bahnhof neues urbanes Zentrum erhalten

Geht es nach den Wünschen von Planungsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste), dann soll rund um den Salzburger Hauptbahnhof in den kommenden Jahren ein neues urbanes Stadtquartier entstehen. Weil die Flächen in der Stadt Salzburg ohnehin stark begrenzt sind, soll in diesem Bereich in die Höhe gebaut werden.

Es könnten vier bis fünf Hochhäuser mit jeweils bis zu 42 Metern Höhe errichtet werden, kündigte Padutsch am Donnerstag bei einem Pressegespräch an.

Zentrum Bahnhof: Von jungen Menschen bewohnt

Seine Vision für das "Zentrum Bahnhof": Ein urbanes Stadtviertel, das vor allem von jungen Menschen bewohnt wird, wo es attraktive Kultur- und Freizeitangebote, Geschäfte, Büros, Lofts und neue städtische Strukturen gibt. Höchstes Gebäude beim Bahnhof würde mit 14 Stockwerken bzw. 45 Metern der vor einigen Jahren errichtete Büroturm der Salzburger Gebietskrankenkasse bleiben.

80.000 Quadratmeter Fläche

Im Norden des Hauptbahnhofs kommen über kurz oder lang mehrere Grundstücke für neue Nutzungen in Frage: ein der Post gehörendes Areal, Liegenschaften neben der ehemaligen Brotfabrik an der Fanny-von Lehnert-Straße, Immobilien der ÖBB und von Privatpersonen. Padutsch geht in Summe von insgesamt 80.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche aus, die in diesem Bereich entstehen könnten. Experten haben in den vergangenen Monaten in einem Workshop-Prozess Ideen für die Flächen entwickelt. Das neue Viertel würde die Itzlinger Vorstadt mit der Science City mit der Innenstadt verbinden und das Bahnhofsviertel, das trotz einiger Verbesserungen noch immer das Image des Schmuddelviertels habe, aufwerten. Einzelne Hochhäuser mit etwa zwölf Stockwerken seien in den Stadtraum integrierbar, sagte Padutsch. Eine Studie hat gezeigt, dass sie die historische Sichtachse zwischen der Wallfahrtskirche Maria Plain und der Festung Hohensalzburg nicht stören würden.

Noch heuer Architektenwettbewerb für Zentrum Bahnhof

Damit das neue Stadtquartier mit höheren Bebauungsdichten nicht zu neuen Problemen führe, brauche es zwei Voraussetzungen: Man müsse die sozialen Strukturen in dem Bereich stärken und die Mobilität stark auf öffentliche Angebote konzentrieren, stellte der Planungsstadtrat klar. Bei zwei Projekten - jenes auf der Fläche der Post und jenes an der Fanny-von-Lehnert-Straße - rechnet Padutsch, dass noch heuer mit dem Architektenwettbewerb begonnen werden kann.
(Quelle: S24)

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