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Stadt spart bei Christbäumen heuer knapp 4.000 Euro Energiekosten

Knapp 4.000 Euro an Energiekosten spart die Stadt Salzburg heuer bei der Christbaumbeleuchtung.

Bei den milden Temperaturen scheint Weihnachten noch in weiter Ferne – und doch gibt es im Stadtbild untrügliche Zeichen fürs näher rückende Fest: Gestern hat die Salzburger Berufsfeuerwehr den Christbaum aus St. Michael im Lungau mit einem Spezialtieflader zum Mirabellplatz transportiert und aufgestellt. Heute Mittwoch, 9. November 2011, machten Mitarbeiter des städtischen Gartenamtes und der Beleuchtung die rund 17 Meter hohe Fichte „weihnachtsfein“: Rund 450 LED-Lampen mit einer Leistung von je einem Watt schmücken den stattlichen Baum. Bis zur ersten Illumination dauert es allerdings noch ein Weilchen: Am 22. November um 17.30 Uhr werden seine Lichter bei einem Festakt mit Salzburgs Stadtoberhaupt Heinz Schaden, dem Lungauer Bezirkshauptmann Robert Kissela und dem Bürgermeister von St. Michael im Lungau, Manfred Sampl, zum ersten Mal erstrahlen. Der Chor der Kinder der Volksschule St. Andrä und der Bürgermusik St. Michael werden die feierliche Übergabe musikalisch begleiten.

Stromsparen groß geschrieben: Stadt betreut 15 Christbäume

Vom Kajetanerplatz im Südosten über Residenzplatz, Mirabellplatz und Max Ott Platz bis zum Lieferinger Dorfplatz sorgen die Christbäume der Stadt Salzburg für Stimmung im Advent. Insgesamt 15 Christbäume putzt die städtische Beleuchtung heuer mit fast 4.400 LED-Lampen im Stadtgebiet heraus. Und spart dabei nicht nur Energie, sondern auch Geld: Nur 340 Euro kostet heuer das Beleuchten der stimmungsvollen Symbole. Wären herkömmliche Glühlampen im Einsatz, wäre der Lichtzauber mehr als zehnmal so teuer – nämlich knapp 4.000 Euro. Die Stadt Salzburg hat schon 2008 begonnen, die Christbaum-Beleuchtung von 15-Watt-Glühlampen auf LED-Lampen mit 2,5 Watt und 1 Watt umzurüsten. "Man sollte mit Lob nicht zu liberal umgehen, für die städtische Beleuchtung ist es allerdings hoch angebracht. Durch die konsequente Umstellung auf neue Technik gelingt es allein der kleinen Dienststelle, ohne irgend eine Beeinträchtigung für die Bevölkerung, jährlich 590 Tonnen CO² im Vergleich zum Vorjahr einzusparen", freut sich die für die städtische Beleuchtung ressortzuständige Stadträtin Claudia Schmidt.

Seit 2010 nur mehr LEDs im Einsatz

Seit letztem Jahr sind nur mehr die „lichtemittierenden Dioden“ im Einsatz. Und haben einen zweiten erfreulichen Nebeneffekt: Neben der Energieersparnis sinken auch die Wartungskosten. Denn Glühlampen sind sehr erschütterungsempfindlich sind und mussten dementsprechend oft ausgetauscht werden. LED-Lampen sind robuster und nehmen auch eine etwas unsanftere Handhabung nicht krumm. Die Lebensdauer einer Glühlampe beträgt ein Jahr, jene der LED-Lampen zehn Jahre.
(Quelle: S24)

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