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Mieter gekündigt

Stadteigene Wohnung über Airbnb vermietet

20180829_PD19174.HR.jpg AFP/Joel Saget/Archiv
Bei "Vollbelegung" verdiente sich der Mieter 1.700 Euro im Monat dazu (Symbolbild).

Beschwerden von aufmerksamen und wohl auch verärgerten Nachbarn haben den Fall ins Rollen gebracht: Seit drei Jahren bietet der Mieter einer stadteigenen günstigen Wohnung in Salzburg-Lehen über Airbnb zumindest einen Raum seiner Unterkunft als Touristen-Absteige an.

Salzburg

Das Geschäft floriert, wie die Bewertungen auf der Airbnb-Plattform für den ertappten Gastgeber beweisen. Pro Gast und Nacht berechnet er 29 Euro plus 10 Euro Reinigungs-Pauschale. Macht bei "Vollbelegung" theoretisch eine Monats-Einnahme von mehr als 1.700 Euro – ein Vielfaches der Sozialmiete für die 44 Quadratmeter große Wohnung.

Wohnung über Airbnb vermietet: Kündigung

"Das geht natürlich überhaupt nicht. Sich an günstigen Wohnungen zu bereichern, ist völlig inakzeptabel", so Wohnungs-Ressortchefin Anja Hagenauer (SPÖ) in einer Aussendung am Donnerstag. Ein Kündigungsschreiben an den Mieter sei bereits unterwegs. In den Mietverträgen für städtische Wohnungen ist ein Verbot von Untervermietung klar festgelegt. Erst vor Weihnachten 2018 haben GSWB und die Verwaltung der stadteigenen Sozialwohnungen in einem Rundschreiben sehr deutlich auf dieses „Airbnb & Co“-Verbot aufmerksam gemacht.

Weitere Fälle in Salzburg

Der aktuelle Fall ist Premiere im Bereich der stadteigenen Wohnungen. Bei anderen Wohnbaugenossenschaften sind ebenfalls Fälle wegen Untervermietungen über Web-Plattformen anhängig.

(Quelle: SALZBURG24)

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