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Start zur ROSA ZUKUNFT: Der dynamische Beginn für ein einzigartiges Bauprojekt

Sechs PartnerInnen, ein Highlight. Der Salzburger Stadtteil Taxham ist Schauplatz eines einzigartigen Wohnbauprojekts. In der Rosa-Hofmann-Straße fand heute der Spatenstich zur ROSA ZUKUNFT statt.

Die Wohnbaubranche steht gegenwärtig vor spannenden Herausforderungen: Erneuerbare Energien, steigende Grundstückspreise und einschneidende demographische Entwicklungen machen den Sektor Wohnen zu einem spannenden und dynamischen Feld. In diesem Umfeld erweist sich die ROSA ZUKUNFT als äußerst kluges Konzept. Jetzt wird die Wohnzukunft konkrete Gegenwart.   So wir die ROSA ZUKUNFT bald aussehen.

Rosa Zukunft: Generationenwohnen als Win-Win-Situation

Das Thema Generationenwohnen steht voll im Mittelpunkt. Denn die Flächen an der Rosa-Hofmann Straße wurden im räumlichen Entwicklungskonzept der Stadt Salzburg als Baulandreserve für ebendiesen Zweck ausgewiesen. Insgesamt wird die ROSA ZUKUNFT aus 129 Wohneinheiten bestehen, wovon 59 Wohnungen dem Schwerpunkt Mehrgenerationenwohnen gewidmet sind. „Dieser Spatenstich ist für mich etwas ganz Besonderes“, zeigt sich Markus Sturm von die salzburg begeistert. Das Spezielle an dem Wohnkonzept, das hinter dem Projekt steckt, ist die große Vielfalt: Während ein Bauteil mit 40 Wohneinheiten für betreutes Seniorenwohnen in den Rechtsformen Miete bzw. Mietkauf zur Verfügung stehen wird, wurden zwei weitere Bauteile in Eigentumsform mit 30 Wohnungen bzw. Reihenhäusern für 'junges Wohnen' und 'Wohnen für Senioren' eingeplant. „Hier hat einfach jeder das gute Gefühl, den richtigen Platz für sich gefunden zu haben“, freut sich Roland Brugger vom Projektpartner Lebenswelt Wohnen (Myslik + Diakoniewerk). Und darauf sind die ROSA ZUKUNFT PartnerInnen besonders stolz: Junge Familien und SeniorInnen treffen einander und sorgen für eine bunte Generationenmischung und eine soziologische Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Auch Walter Blachfellner, Salzburger Wohnbaulandesrat, freut sich über das gelungene Projekt: „Die ROSA ZUKUNFT betont die Menschlichkeit. Generell ist das Land Salzburg in diesem Bereich führend: 280 Millionen Euro werden in diesem Jahr für geförderten Wohnbau zur Verfügung gestellt.“

Wohnkoordination trifft auf Energiezukunft

Die Wohnkoordination ist das soziologische Herzstück der ROSA ZUKUNFT: Eine qualifizierte Fachkraft wird sich der Entwicklung starker, unterstützender Netzwerke, insbesondere zwischen den MieterInnen in den Bereichen 'Generationenwohnen' und 'Seniorengerechtes Wohnen' annehmen. Dabei geht es um die soziale Integration und um die Beratung von SeniorInnen mit Betreuungs- und Pflegebedarf. Die nachhaltige und regelmäßige Organisation von gemeinschaftlichen Aktivitäten steht im Mittelpunkt der Aufgaben der Wohnkoordination. Entwickelt wurde dieses Konzept vom Diakonie-Zentrum Salzburg. Michael König dazu: „Wir haben an der sozialen Software gearbeitet, die das Projekt zum Leben erweckt. Einsamkeit gibt es in der ROSA ZUKUNFT nicht.“ Ein weiteres konzeptionelles Highlight der ROSA ZUKUNFT ist die Leuchtturmfunktion im Smart Grids-Projekt der „Modellregion Salzburg“. Smart Grids sind die intelligenten Energienetze der Zukunft, die alle TeilnehmerInnen des Energiesystems klug miteinander verbinden. Ein weiterer zentraler Faktor ist dabei das Angebot eines Mobilitätsmodells, das aus E Bikes, elektronischen Carsharing-Fahrzeugen und einem attraktiven Netz aus öffentlichen Verkehrsmitteln besteht. „Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Vorzeigeprojekt, das nur mithilfe der gegenseitigen Wertschätzung der PartnerInnen entstehen konnte“, betont Roland Wernik, Geschäftsführer Salzburger Siedlungswerk.

2012 wird die ROSA ZUKUNFT bereits konkret

Bereits Anfang Mai 2012 wurde mit den Erdarbeiten begonnen, die Bauarbeiten starteten am 21. Mai 2012. Im nächsten Schritt werden bis Mitte Juni 2012 die Bodenplatten für drei Bauteile hergestellt. „Dacharbeiten, Fenstermontage, die Abdichtung der Fassade und der Balkone sowie das Aufstellen der verputzten Wände bis zum Ende des Jahres runden den Rohbau der ROSA ZUKUNFT ab“, weiß Baumeister Wilfried Steiner.
(Quelle: S24)

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