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Bereits zweiter Fall

Südafrika-Mutation in Salzburg angekommen

Familie in strenger Corona-Quarantäne

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Die gesamte siebenköpfige Familie ist bereits in streng überwachter Quarantäne. (SYMBOLBILD)

Die Coronavirus-Mutation aus Südafrika ist erstmals in Salzburg nachgewiesen worden. Ein 15-Jähriger wurde in der Landeshauptstadt positiv auf die Virus-Variante getestet.

Wie die städtische Gesundheitsbehörde mitteilt, wurde der 15-jährige Sohn eines in der Stadt Salzburg mit seiner Familie wohnhaften Mannes positiv auf die Südafrika-Variante des Coronavirus vorgetestet. Es sei davon auszugehen, dass sich der hochgradige Mutationsverdacht bestätige, heißt es vonseiten der Fachleute.

Südafrika-Mutation in Salzburg: Quarantäne

Die gesamte siebenköpfige Familie ist bereits in streng überwachter Quarantäne, teilte die Stadt Salzburg mit. Die Indexperson dürfte der Vater sein. Er hatte sich in Afrika aufgehalten und war mit dem Flugzeug über Wien kommend nach Salzburg zurückgekehrt.

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Bei seinem Corona-Test war zunächst nicht klar, ob es sich um eine Mutation des Virus handelt. Da sich der Verdacht beim Sohn nun massiv erhärtet hat, wurde von den Behörden eine weiteres Screening der gesamten Familie angeordnet. Die Ergebnisse der Sequenzierung dieser Proben dürften im Laufe der nächste Woche vorliegen.

Salzburg testet auf Virus-Mutationen

Auch das Contact Tracing wurde durchgeführt. Die Salzburger Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz zeigte sich in einer ersten Reaktion nicht beunruhigt. "Wenn die Familienmitglieder die einzigen Kontaktpersonen zu dem Indexfall waren und die Absonderungsbescheide streng eingehalten wurden, dürfte es bei einem abgegrenzten Haushalts-Cluster bleiben", erklärte sie.

Die Gesundheitsbehörden hätten ihre Arbeitsweise schon seit längerem auf die Virus-Mutationen ausgerichtet. "Im Contact Tracing werden Kontaktpersonen der ersten Kategorie generell bereits am fünften Tag nach dem positiven Test ein zweites Mal abgestrichen", sagte Juhasz. Kontakte der Kategorie 2 werden auch einem Test unterzogen, zudem müssen Haushaltsangehörige von Kontaktpersonen der ersten Kategorie außerhalb des Haushalts eine FFP2-Maske tragen. In Salzburg werde zudem jeder positive PCR-Test in Partnerlaboren des Landes auf Mutationen untersucht. "Wir wissen also sehr schnell wo sich Varianten ausbreiten und brauchen erst gar nicht auf das Ergebnis einer aufwendigen Vollgenom-Sequenzierung zu warten", so Juhasz.

Offenbar nicht erste Fall in Salzburg

Laut Angaben der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), die SARS-Cov-2-Varianten in Österreich tabellarisch veröffentlicht, hat es bereits Anfang Februar einen nachgewiesenen Fall der südafrikanischen Variante in Salzburg gegeben. Wie das Land am Dienstag zur APA sagte, zähle man die betroffene Person aber nicht zur Salzburger Statistik. Sie habe zwar einen Wohnsitz in Salzburg, wurde aber in Tirol getestet und sei auch in Tirol aufhältig.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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