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Tag der offenen Tür im Unipark Nonntal

Nach dreieinhalbjähriger Bauzeit ist der Unipark Nonntal fertiggestellt. Am Freitag ließ er beim “Tag der offenen Tür” ins Innere blicken.

Der Unipark Nonntal ist das neue Haus der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät. Auf 17.000 Quadratmeter sind die Fachbereiche Anglistik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Linguistik, Romanistik, Slawistik sowie Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft angesiedelt. Im Zentrum des neuen Gebäudes befindet sich eine große Bibliothek sowie vier Hörsäle. Für das leibliche Wohl wird im Restaurant UNIKUM gesorgt. Besonders attraktiv ist die öffentlich zugängliche Dachterrasse mit dem Café UNIKUM Sky und herrlichem Rundblick auf Festung, Untersberg und Gaisberg. Die Tiefgarage bietet 100 Stellplätze für die Universität. Am Freitag ist von 10 bis 17 Uhr Tag der offenen Tür. Es werden Bibliotheks- und Gebäudeführungen angeboten und gemeinsam mit Studierenden kann man Schnuppervorlesungen besuchen. Jeder der heute den Unipark besucht erhält einen Getränkebon für einen Willkommensdrink im Restaurant oder Dachterrassencafé.

Nonntal neu gestaltet Im Jänner 2008 erfolgte der Spatenstich zum Neubau der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Sie ersetzt die sogenannten Plattenbauten, die Ende der 60er Jahre in der Akademiestraße errichtet wurden. Die Akademiestraße sollte nach zirka zehn Jahren ersetzt werden, jedoch liegt dieser Beschluss mehr als 30 Jahre zurück. „Mit dem Unipark leistet die Universität auch einen positiven Beitrag zur Neugestaltung des Stadtteils Nonntal“, so Rektor Heinrich Schmidinger. Das ganze Areal ist nun der Lehre und Forschung, dem Sport und der Kultur gewidmet. Dort angesiedelt sind außerdem das Sportzentrum Mitte, die ARGEkultur und ein Wohnbauprojekt. Zum Auftakt des 50-Jahr-Jubiläums der Universität Salzburg wird am 13. Jänner im Unipark ein Festakt mit Bundesminister Karlheinz Töchterle stattfinden.“

Unipark: Energie aus Erdwärme „Mit der Errichtung einer der größten Geothermie-Anlagen Österreichs sind die Universität Salzburg und die Bundesimmobiliengesellschaft im Bereich Energetik völlig neue Wege gegangen“, sagt BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss. Im Außenbereich wurden 56 Rohre 200 Meter tief in den Boden gebohrt und mit einem Wasser-Glykol-Gemisch gefüllt. Durch diesen besonders guten Wärmeleiter kann der Temperaturunterschied zur Erdoberfläche für die Energiegewinnung genutzt werden. „Die Geothermie-Anlage, deren Kosten sich auf rund 700.000 Euro belaufen, soll die Hälfte des erforderlichen Energiebedarfes liefern“, so Weiss. Die anderen 50% werden durch Fernwärme und eine Kälteanlage abgedeckt. Durch den Einsatz moderner Wärmepumpenanlagen zur Raumheizung, -kühlung und Warmwasserbereitung an Stelle von herkömmlichen Wärmeerzeugungsanlangen auf fossiler Basis wird ein weiterer Schritt hin zu alternativer Energiegewinnung gesetzt.

Erste Kritik

Die ÖH Salzburg weist auf diverse Mängel des 55 Millionen Baus hin. Vor allem beanstandet die ÖH, dass viel zu wenig Platz, nur scheinbare Barrierefreiheit und gläserne Wände, die jede Tätigkeit zu einem öffentlichen Ereignis machen. Am Tag der offenen Tür hat die ÖH auf die Missstände hingewiesen und dem Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft und Rektor Schmidinger einen Maßnahmenkatalog übergeben.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 25.02.2021 um 06:30 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/tag-der-offenen-tuer-im-unipark-nonntal-59276809

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