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Tour-de-France-Start

Preuner hält von Schnöll-Idee nur wenig

Harald Preuner, SB APA/BARBARA GINDL
Und auch der hohe Werbewert der Aktion sei derzeit nicht erwünscht, betonte Preuner.

Das Interesse des Salzburger Sport-Landesrats Stefan Schnöll (ÖVP) an der Ausrichtung des Tour-de-France-Starts 2025 sorgt beim Bürgermeister der Landeshauptstadt für wenig Begeisterung. Wie Medien am Donnerstag berichteten, hält Stadtchef Harald Preuner (ÖVP) die Idee für teuer und touristisch nicht sinnvoll. Die Stadt würde schon jetzt unter einer Vielzahl an Veranstaltungen leiden.

Salzburg

Er wolle seinem Parteifreund Schnöll zwar nicht in die Parade fahren, sagt Preuner etwa gegenüber dem "ORF Salzburg", aber im Sommer sei es eben heiß und da werde viel diskutiert. Aus Sicht des Bürgermeisters sprechen nicht nur die hohen Kosten gegen einen Start in Salzburg. Kopenhagen, wo im Jahr 2021 der Start der Tour-de-France stattfinden wird, kostet der Event kolportierte 20 Millionen Euro.

Salzburg und Massen an Touristen

Und auch der hohe Werbewert der Aktion sei derzeit nicht erwünscht, betonte Preuner. In der Stadt werde seit Monaten über ein Zuviel an Tourismus diskutiert. "Ich habe mit den Anrainern in der Innenstadt schon Gespräche geführt, die sagen, es reicht jetzt schön langsam mit dieser Überbelastung. Jetzt haben wir zum Beispiel schon wieder drei Laufveranstaltungen" sagte der Bürgermeister zu den Salzburger Nachrichten (SN). 

Beim österreichischen Radsportverband (ÖRV) stießen die Pläne nicht auf uneingeschränkte Zustimmung. "Natürlich würden wir uns freuen, den Start einer Grand Tour in Österreich zu sehen", sagte ÖRV-Präsident Harald J. Mayer. Vor allem wegen der hohen Kosten, der ÖRV nannte 20 Millionen Euro, wolle man das Projekt "nicht ohne Wenn und Aber" unterstützen.

(Quelle: APA)

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